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07.10.2011 - 07.10.2011 | Düsseldorf

Forschungstag „Musik und Technik“ des Jungen Kollegs der NRW-Akademie der Wissenschaften und Künste

Immer kleiner werden die Speichermedien, auf denen wir Musik an fast jeden Ort mitnehmen können, immer ausgefeilter die Methoden, Musik künstlich zu erzeugen. Aber was steckt dahinter? Wie funktioniert Musik physikalisch? Wie lässt sie sich komprimieren? Einen ungewohnten Blick auf Musik und ihre Verbindungen zur Mathematik, Biologie und Physik gibt es beim Forschungstag „Musik und Technik“ des Jungen Kollegs der NRW-Akademie der Wissenschaften und Künste.

Einer der Höhepunkte ist die Uraufführung des Werkes „Fancy Island“ für Streichquartett und Elektronik des Essener Komponisten Gordon Kampe. Der öffentliche Forschungstag beginnt am Freitag, 7. Oktober 2011, um 13.30 Uhr in der Akademie, ein Podiumsgespräch „Musik, Technik und Komposition heute“ und die Uraufführung sind für 18.30 Uhr geplant. Der Eintritt ist frei.

Musikwissenschaftler, Biologen, Physiker, Mathematiker und Philosophen sprechen beim Forschungstag interdisziplinär über verschiedene Zugänge zur Musik. Die Fragestellungen sind vielfältig. Es geht um künstlich geschaffene Musik und ihre Wirkung, um die Technik, derer sich der menschliche Körper bedient, um akustische Signale zu verarbeiten oder darum, wie Technik unser Erleben und unsere Bewertung von Musik beeinflusst. Oder um den Unterschied zwischen Musik und Lärm und die Rolle des bekannten Mathematikers Pythagoras. Gordon Kampe bringt in seiner Komposition zum Abschluss des Tages ein Streichquartett mit CD-Zuspielungen und Gitarrenverstärkern zusammen und verwendet zudem akustische Fotos, die er in Taiwan gemacht hat.

Aus dem Programm:
13.30 Uhr:
-Begrüßung: Professor Dr. Dr. Hanns Hatt, Präsident der NRW-Akademie
-Vortrag: Die Technisierung der Musik: Eine historische Einführung, Dr. Dominik Höink, Münster

Ab 14.45 Uhr:
-Vortrag: Vom Streichquartett zum Synthesizer: Die Physik in der Musik, Jun.-Prof. Dr. Julia Becker, Bochum, und Dr. Daniel Wegner, Münster
-Musikalischer Beitrag: A. Dvořak, Streichquartett F-Dur, op. 96, e-mex Streichquartett
-Vortrag: Die biologische Technik des Hörens, Jun.-Prof. Dr. Philipp Sasse, Bonn

Ab 16.45 Uhr:
-Vortrag: Musik, Mathematik und Numerik, Jun.-Prof. Dr. Karen Veroy-Grepl, Aachen
-Musikalischer Beitrag: J. Cage, String Quartet in Four Parts, e-mex Streichquartett
-Vortrag: Ästhetische Urteile über technisierte Musik, Dr. David Schweikard, Münster

Ab 18.30 Uhr:
-Podiumsgespräch „Musik, Technik und Komposition heute“ mit den Komponisten Professor Manfred Trojahn, Düsseldorf, Enno Poppe, Berlin, Dr. Gordon Kampe, Essen, Moderation Dr. Dominik Höink, im Anschluss Uraufführung: „Fancy Island“ für Streichquartett und Elektronik.

Hinweise zur Teilnahme:

Termin:

07.10.2011 13:30 - 21:00

Veranstaltungsort:

Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste,
Palmenstr. 16
40217 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Zielgruppe:

Journalisten, jedermann

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Biologie, Informationstechnik, Mathematik, Musik / Theater, Physik / Astronomie

Arten:

Konferenz / Symposion / (Jahres-)Tagung, Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

29.09.2011

Absender:

Elmar Kramer

Abteilung:

Presse und Kommunikation

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event37021


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