idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project
idw-News App:

AppStore

Veranstaltung


institutionlogo


Teilen: 
27.06.2014 - 27.06.2014 | Mainz

Studium! Und dann? Berufschancen und -wege in den Biowissenschaften

Minisymposium des Fachbereichs Biologie und der Fachschaft Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am 27. Juni 2014 mit Unterstützung durch das Gutenberg Lehrkolleg

Durchschnittlich sechs Semester benötigen die Studierenden der Studiengänge Biologie und Molekulare Biologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) für ihren Bachelor-Abschluss. Doch was kommt dann? Direkt bei einer Biotechnologiefirma anheuern, sich für Forschung oder Vertrieb entscheiden, als freiberuflicher Biologe arbeiten oder aber außerhalb von Forschung und Entwicklung ganz andere Tätigkeiten übernehmen? Und reicht der Bachelor-Abschluss überhaupt oder ist ein Masterabschluss bzw. sogar der Doktortitel vielleicht Voraussetzung für den Berufswunsch? Fragen wie diesen widmet sich das Minisymposium „Studium! Und dann? Berufschancen und -wege in den Biowissenschaften“, das am Freitag 27. Juni 2014, von 10:00 bis 16:00 Uhr, auf Einladung der Fachschaft Biologie und des Fachbereichs Biologie mit Unterstützung des Gutenberg Lehrkollegs (GLK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in der Alten Mensa, Johann-Joachim-Becher-Weg 3-9, auf dem Gutenberg-Campus stattfindet.

Insgesamt 10 Referentinnen und Referenten berichten in 15-minütigen Kurzvorträgen über ihren aktuellen Arbeitsort in der Biotechnologie- und Pharmaforschung, im Vertrieb eines Pharmaunternehmens, in einer Unternehmensberatung, im Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie im Bundeskriminalamt oder schildern ihre Tätigkeit beim Monitoring klinischer Studien. Zudem berichtet ein Referent über seine Erfahrungen als Quereinsteiger aus der Forschung in den Schuldienst; ein anderer informiert über den Einsatz als Biologe im Naturschutz. Das Minisymposium beginnt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Axel Brennicke vom Institut für Molekulare Botanik der Universität Ulm zum Thema „Doktorarbeit – soll ich oder brauche ich nicht“ und schließt mit Dr. Carsten Roller vom Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO), der über aktuelle Berufsaussichten für Biowissenschaftler sprechen wird.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung nicht erforderlich. Programmablauf und Vortragstitel unter www.bio.uni-mainz.de/zoo/didaktik/528.php.

„Wir wollen mit dem Mythos aufräumen, dass man als Biologe nach dem Abschluss Taxi fährt und möchten vor allem unseren Kommilitonen und auch den Studierenden von morgen klarmachen, dass man vor einem Biologiestudium keine Angst haben muss“, begründet Eric Schmitt von der Fachschaft Biologie die Wahl des Themas. Man wolle, so Schmitt weiter, nicht das Blaue vom Himmel versprechen, sondern ein möglichst reelles Bild der aktuellen und eventuell der zukünftigen Möglichkeiten zeichnen. „Die Berufswege von Biologen sind genauso divers wie das Fach an sich. Unsere Referenten, viele im Übrigen Mainzer Absolventen, werden dies widerspiegeln und versuchen, ihre Erfahrungen an die jetzigen Studierenden weiter zu geben“, zeigt sich Univ.-Prof. Dr. Thomas Hankeln vom Institut für Molekulargenetik der JGU optimistisch, dass auch die diesjährige Themenwahl des jährlich stattfindenden Symposiums im Rahmen des Moduls Soft Skills von den Studierenden angenommen wird. „Im Unterschied zu klassischen Jobbörsen geht es der Fachschaft auch darum, den Studierenden eine möglichst persönliche Sichtweise zu ermöglichen“, erläutert Ilektra Schulz von der Fachschaft Biologie das besondere Interesse der Studierenden an diesem Thema. Die bisherige Resonanz in sozialen Netzwerken sei enorm.

Auch Schülerinnen und Schüler sind ebenfalls herzlich eingeladen, das Symposium zu besuchen. „Gerade für Studieninteressierte bietet das Minisymposium eine gute Möglichkeit, die ganze Bandbreite biologischer Berufe kennenzulernen. Daher sind die Vorträge nicht nur für Biologiestudierende interessant“, betont Univ.-Prof. Dr. Daniel Dreesmann von der AG Didaktik der Biologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Hinweis für Pressevertreter: Ab 9:30 Uhr stehen Vertreter der Fachschaft, Univ.-Prof. Dr. Thomas Hankeln und Univ.-Prof. Dr. Daniel Dreesmann vorab für Fragen zur Veranstaltung zur Verfügung.

Kontakt und weitere Informationen:
Ilektra Schulz, Eric Schmitt
Fachschaft Biologie
Johannes Gutenberg Universität Mainz
E-Mail: fs-biologie@lists.uni-mainz.de

Univ.-Prof. Dr. Thomas Hankeln
Institut für Molekulargenetik
Johannes Gutenberg Universität Mainz
Tel: 06131 39-23277
E-Mail: hankeln@uni-mainz.de

Univ.-Prof. Dr. Daniel C. Dreesmann
AG Didaktik der Biologie
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel.: 06131 39-26597
E-Mail: daniel.dreesmann@uni-mainz.de

Hinweise zur Teilnahme:
Der Eintritt ist frei. Anmeldung nicht erforderlich. Programmablauf und Vor-tragstitel unter www.bio.uni-mainz.de/zoo/didaktik/528.php.

Termin:

27.06.2014 10:00 - 16:00

Veranstaltungsort:

Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Alte Mensa, Johann-Joachim-Becher-Weg 3-9
55128 Mainz
Rheinland-Pfalz
Deutschland

Zielgruppe:

Lehrer/Schüler, Studierende

Relevanz:

regional

Sachgebiete:

Biologie

Arten:

(studentische) Informationsveranstaltung / Messe, Vortrag / Kolloquium / Vorlesung

Eintrag:

25.06.2014

Absender:

Petra Giegerich

Abteilung:

Kommunikation und Presse

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event47694


Hilfe

Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
Verknüpfungen

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

Klammern

Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

Wortgruppen

Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

Auswahlkriterien

Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).