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17.10.2016 - 18.10.2016 | Berlin

Integration neu denken, aber wie?

Willkommenskultur und deren Gestaltung in Stadt und Umland bei der Integration von Flüchtlingen in Deutschland

Seminar für Führungs- und Fachpersonal aus allen Fachbereichen und den Service-einheiten Personal, Organisation und Finanzen sowie Jobcentern und Arbeitsagenturen; Integrationsbeauftragte sowie Ratsmitglieder

Die Zahl der Zuwanderer und Flüchtlinge in deutschen Kommunen wird 2016 weiter auf hohem Niveau liegen. Der Druck auf die Kommunen wächst, und es mehren sich Forderungen, nicht nur die Erstversorgung der Flüchtlinge, sondern insbesondere deren Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe von Bund, Land und Kommunen zu verstehen. Nach einer heißen Phase der Erstaufnahme, Unterbringung und Versorgung rücken nun Fragen von nachhaltiger Integration in den Mittelpunkt. Vielen – vor allem kleineren – Kommunen fehlen Ressourcen, diese Strategien allein in ihrer Kommune zu erarbeiten. Erfahrungsaustausch und Transfer von Know-how ist daher wichtig.
Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars:
■ Wie sehen die aktuellen Zuwanderungszahlen und Prognosen für Deutschland aus und welche "Willkommens-kultur" haben wir in Deutschland?
■ Wie sind aktuell die Fragen zum Familiennachzug von Flüchtlingen/Asylbewerbern geregelt und mit welchen Zahlen ist in diesem Bereich zu rechnen?
■ Welche Handlungsoptionen und -erfordernisse ergeben sich für Kommunen aus dem neuen Integrationsgesetz?
■ Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Landeserstaufnahmeeinrichtungen? Welche Kooperationsformen zwischen Kommunen und Landes- bzw. Bundesbehörden haben sich entwickelt und etabliert?
■ Wie kann langfristig eine bezahlbare Wohnungsversorgung und medizinische Betreuung (Gesundheitskarte,
Behandlung von Traumata) von Zuwanderern und Flüchtlingen gewährleistet werden?
■ Wie sieht die aktuelle Rechtslage im Hinblick auf die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt aus? Welche aktuellen Konzepte, Praxismodelle und Förderprogramme zur Qualifizierung und Arbeitsmarktinte-gration von Flüchtlingen gibt es? Wie sieht es mit der Anerkennung von Abschlüssen aus?
■ Welche (weiteren) zivilgesellschaftlichen Akteure (z.B. Quartiersvereine, Kirchen, Verbände, Schulen etc.)
können in den Integrationsprozess eingebunden werden und welche Patenschaftskonzepte gibt es vor Ort?
■ Welche Rolle spielen in diesem Prozess Migrantenselbsthilfeorganisationen (z.B. Behördengänge, Beratung in Alltagsfragen etc.)?
Das Seminar will praxisnah kommunale Integrationskonzepte aus verschiedenen Kommunen vorstellen, aber auch Problemstellungen diskutieren, für die sich bislang noch keine bewährten Lösungsansätze abzeichnen.

Hinweise zur Teilnahme:
Gebühr: Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:
■ 255,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
■ 385,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistages, NGOs.
Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 495,– Euro.
Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Termin:

17.10.2016 ab 10:30 - 18.10.2016 14:15

Anmeldeschluss:

03.10.2016

Veranstaltungsort:

Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 14 - 15
10969 Berlin
Berlin
Deutschland

Zielgruppe:

jedermann

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung, Politik

Arten:

Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

27.07.2016

Absender:

Sylvia Koenig

Abteilung:

Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event54948

Anhang
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