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09.11.2016 - 09.11.2016 | Mainz

Podiumsgespräch zum Jubiläum "35 Jahre Mainzer Römerschiffe" im Museum für Antike Schiffahrt/ RGZM

Am 9. November 2016 jährt sich zum 35. Mal die Bekanntmachung einer folgenreichen archäologischen Entdeckung in Mainz: Ausgrabung, Dokumentation und Hebung der „Mainzer Römerschiffe“. Darauf folgte die Konservierung, museale Präsentation und wissenschaftliche Auswertung, welche die Mainzer Museumslandschaft - auch durch die Gründung des Museums für Antike Schiffahrt - bereichert und national wie international für die Stadt Mainz geworben haben.

Anlässlich dieses Jubiläums werden sich ehemalige Beteiligte und gegenwärtige Experten bei einem Podiumsgespräch rückbesinnen und sich der Bedeutung dieser widmen. Es sprechen Professor Falko Daim, Generaldirektor des RGZM, Oberbürgermeister der Stadt Mainz Michael Ebling und der Generaldirektor der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz Dipl. Ing. Thomas Metz. Dr. Ronald Bockius, Leiter des Museums für Antike Schiffahrt, gibt im Anschluss eine kurze Einführung zur historischen Bedeutung der „Mainzer Römerschiffe“.

Den spätantiken Wracks gilt bis heute die ungeminderte Aufmerksamkeit der Altertumswissenschaften. Sie sind Inkunabeln der Schiffsarchäologie und haben immer wieder zu unterschiedlich motivierten Nachbauprojekten angeregt. Als Modellrekonstrukionen sind sie gefragte Exponate in Sonderausstellung im In- und Ausland, und auch heute haben die im Jahr 2011 neu inszenierten "Römerschiffe" im Museum für Antike Schiffahrt des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) beim Publikum nicht an Anziehungskraft verloren.

In seiner Rolle als gesamtstaatliches Forschungsinstitut mit besonderen fachwissenschaftlichen und restauratorischen Kompetenzen begleitete das RGZM Ausgrabung, Dokumentation und vorbereitende konservatorische Maßnahmen. Im Jahr 1989 hatten Stadt, Land und Bund geeignete Voraussetzungen dafür geschaffen, um die exzeptionellen Objekte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das RGZM nahm die Wracks als Kulturbesitz des Landes Rheinland-Pfalz in seine konservatorische Obhut und sorgte für eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung. Daraus leitete sich die museale Einbindung des Fundes in überregionale Zusammenhänge römischer Schifffahrt und Schiffbaus ab.

Um an die Entdeckung der "Mainzer Römerschiffe" zu erinnern, um Begleitumstände, Stimmungen, Hemmnisse und nicht zuletzt den Prozess der erfolgreichen Hebung und Sicherung zu Beginn der 1980er Jahre zu beleuchten, lädt das RGZM zu einem Empfang mit Podiumsgepräch ein.

Hinweise zur Teilnahme:
Nach der Veranstaltung stehen Ihnen die Teilnehmer für Interviews zur Verfügung. Bitte beachten Sie auch die zusätzlich angehängte Information zum Ablauf des Podiumsgesprächs und zum Rahmenprogramm.

Bitte melden Sie sich bis einschließlich Montag, den 7. November unter esmen@rgzm.de oder 06131/9124-165 an.

Termin:

09.11.2016 19:30 - 22:00

Anmeldeschluss:

07.11.2016

Veranstaltungsort:

Museum für Antike Schiffahrt
Neutorstraße 2b
55116 Mainz
Rheinland-Pfalz
Deutschland

Zielgruppe:

Journalisten

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

regional

Sachgebiete:

Geschichte / Archäologie

Arten:

Pressetermine

Eintrag:

19.10.2016

Absender:

Ebru Esmen

Abteilung:

Bildung und Kommunikation

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event55745

Anhang
attachment icon Ablauf und Rahmenprogramm

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