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14.11.2016 - 14.11.2016 | Darmstadt

Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog

wir möchten Sie herzlich zur Podiumsdiskussion „Stabilitätspartnerschaft mit den Ländern des Mittleren Ostens – Krisenbewältigung und Fluchtursachenbekämpfung?“ in der Reihe "Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog" einladen. Die Veranstaltung findet am Montag, den 14. November 2016, um 18.30 Uhr im Schader-Forum in Darmstadt statt.

Der Bürgerkrieg in Syrien hat laut UNHCR rund 4,8 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. Die Mehrheit der Menschen ist dabei in die angrenzenden Staaten, den Libanon, Jordanien und in die Türkei geflohen. Auf der von Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Kuwait und den Vereinten Nationen ausgerichteten Konferenz „Supporting Syria and the Region“ am 4. Februar in London wurden neue Maßstäbe gesetzt: Die internationale Gemeinschaft machte finanzielle Zusagen in Höhe von mehr als 12 Mrd. US-Dollar und entwickelte umfassende kurz-, mittel- und langfristige Unterstützungsmaßnahmen für die Menschen in Syrien und in den Erstaufnahmestaaten. Welchen Beitrag leistet die deutsche Außenpolitik für Syrien und die Region? Vor welchen Problemen stehen Akteure aus Politik, Wissenschaft und Entwicklungszusammenarbeit?

In der Reihe „Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog“ diskutieren Joachim Rücker, Sonderbeauftragter der Bundesregierung für die Stabilitätspartnerschaft Mittlerer Osten, Prof. Dr. Stephan Stetter, Professor an der Universität der Bundeswehr und Katharina Lumpp, Vertreterin des UNHCR in Deutschland. Dr. Rainer Hermann von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung moderiert die Veranstaltung.

Die Veranstaltung wird vom ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Kooperation mit der Schader Stiftung in Darmstadt ausgerichtet. „Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog“ ist eine Veranstaltungsreihe des Auswärtigen Amts und des ifa. Hier finden Sie weitere Informationen über das Bürgerdialogformat „Außenpolitik live“ des Auswärtigen Amts und die Veranstaltungsreihe „Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog“.

Joachim Rücker ist seit Februar 2016 Sonderbeauftragter der Bundesregierung für die Stabilitätspartnerschaft Mittlerer Osten. Davor war er als Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Genf und im Jahr 2015 als Präsident des UN-Menschenrechtsrats tätig. In früheren Stationen seiner Laufbahn war er unter anderem Sondergesandter des UN-Generalsekretärs und Leiter von UNMIK für Kosovo und Stellvertretender Hoher Repräsentant in Bosnien und Herzegowina. Von 1993 bis 2001 war er außerdem Oberbürgermeister der Stadt Sindelfingen in Baden-Württemberg.
Katharina Lumpp studierte Jura in Heidelberg und Bonn. 2002 war sie in der Genfer Zentrale des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) tätig, wo sie in der Abteilung für Internationalen Flüchtlingsschutz unter anderem für EU-Angelegenheiten zuständig war. 2006 wurde sie zur stellvertretenden Leiterin des Regionalbüros in Ägypten ernannt. In den folgenden Jahren war sie im Auftrag der UNHCR in Europa stationiert und ab 2014 leitete sie das UNHCR-Büro für Nordafrika und den Naher Osten in Amman. Seit Ende 2015 ist sie die Vertreterin des Hohen Flüchtlingskommissars in Deutschland.

Stephan Stetter ist Professor für Internationale Politik und Konfliktforschung an der Universität der Bundeswehr in München. Nach seinem Studium an der Ruprecht-Karls- Universität Heidelberg, der Hebräischen Universität in Jerusalem und der London School of Economics and Political Science (LSE) promovierte er 2004 mit einer Arbeit zur EU-Außen- und -Innenpolitik an der LSE. Seit Oktober 2008 ist er Professor an der Universität der Bundeswehr München. Gemeinsam mit Carlo Masala ist Stephan Stetter seit 2010 Herausgeber der Zeitschrift für Internationale Beziehungen.

Rainer Hermann war nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre und Islamwissenschaft in Freiburg, Rennes, Basel und Damaskus Redakteur bei der Bundesstelle für Außenhandelsinformationen in Köln. 1990 wurde er deren Korrespondent in Kuwait und trat 1998 der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Istanbul bei. Nach seinem Umzug nach Abu Dhabi 2008 kehrte er 2012 zurück nach Frankfurt. Dort ist er Teil der politischen Redaktion und kümmert sich vor allem um Themen des Nahen Ostens und der islamischen Welt.

Über das ifa: Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Es fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen. Als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik vernetzt es Zivilgesellschaft, kulturelle Praxis, Kunst, Medien und Wissenschaft. Es initiiert, moderiert und dokumentiert Diskussionen zu internationalen Kulturbeziehungen. Das ifa ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Es wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

Über die Schader-Stiftung: Die Schader-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Darmstadt und fördert seit über 25 Jahren die Gesellschaftswissenschaften. Ihr Anliegen ist es, den Praxisbezug der Gesellschaftswissenschaften und deren Dialog mit der Praxis zu stärken. Zu diesem Zweck stellt die Schader-Stiftung ihr Stiftungszentrum in Darmstadt zur Verfügung.

Hinweise zur Teilnahme:

Termin:

14.11.2016 18:30 - 20:00

Veranstaltungsort:

Goethestr. 2
64285 Darmstadt
Hessen
Deutschland

Zielgruppe:

Journalisten, jedermann

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Politik, Recht

Arten:

Konferenz / Symposion / (Jahres-)Tagung

Eintrag:

07.11.2016

Absender:

Dipl.-Soz. Peter Lonitz

Abteilung:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event55945


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