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15.02.2017 - 15.02.2017 | München

Von Professor Brinkmann und Schwester Hildegard zu Dr. Watson und Paro

"Von Professor Brinkmann und Schwester Hildegard zu Dr. Watson und Paro – Schöne neue Welt für Arzt, Pfleger und Patient?“ lautet der Titel des Kongresses der Stiftung Münch, der am 15. Februar 2017 in München stattfindet. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten, die Digitalisierung und Robotics in der medizinischen Versorgung der Zukunft bieten können. Dabei stehen Einblicke in andere Länder wie Israel und Japan, aber auch die Entwicklung in anderen Branchen im Fokus.

Wer erinnert sich nicht an den stets einfühlsamen, kompetenten Professor Brinkmann mit der resoluten Oberschwester Hildegard an seiner Seite? Und auch in der beliebten Arztserie „In aller Freundschaft“ werden nicht nur die Patienten von Dr. Heilmann und Schwester Arzu liebevoll umsorgt, sondern sämtliche Erkrankungen unmittelbar und stets korrekt diagnostiziert und natürlich direkt in der kleinen Sachsenklinik behandelt – egal, ob es sich um eine Magenverstimmung oder eine Lebertransplantation handelt. Dieses Bild der allwissenden, empathischen Halbgötter in Weiß ist tief in vielen Köpfen verankert.

Die Realität sieht hingegen leider oftmals anders aus als in den Fernsehserien. Immer mehr Daten, immer mehr erforschte Details und bessere Technologie führen zu einem immer feinteiligeren Wissen. Längst können Ärzte selbst auf ihrem eigenen Fachgebiet nicht mehr alles wissen oder sich auch nur ansatzweise stets à jour halten – und schon gar nicht an jedem Ort alles tun, was die optimale Behandlung des Patienten erfordern würde. Fehldiagnosen, Doppeluntersuchungen und auch unnötige Therapien sind häufig an der Tagesordnung. Dabei wird viel Geld falsch eingesetzt und wertvolle Zeit vergeudet – sowohl des behandelnden Personals als auch der Patienten.

Wie können Ärzte und Patienten den Überblick behalten? Wie können neue Technologien wie die vielfach geforderte elektronische Patientenakte oder auch Roboter sie bei der Betreuung der immer zahlreicher werdenden Patienten sinnvoll unterstützen? Und wie gehen die Patienten mit ihrer neuen Souveränität um – können sie die reklamierte eigene Gesundheitskompetenz tatsächlich erlangen oder sind sie dabei schlicht überfordert?
All diesen Fragen wollen wir auf unserem Kongress nachgehen. Und dabei mit Ihnen einen Blick in die Glaskugel und über den Tellerrand wagen: in die Zukunft, in andere Branchen und andere Länder.

Referenten sind der Futurist Gerd Leonhard, Ran Balicer (Clalit Health Services/Clalit Research Institute, Tel Aviv), Professor Michael Hallek (Universität Köln), Michael Decker (Karlsruher Institut für Technologie), Sebastian Schmidt-Kaehler (Patientenprojekte) und Martin U. Müller (Der Spiegel). Die Moderation übernimmt Andreas Mihm (FAZ).

Die Teilnehmerzahl halten wir bewusst klein, damit Sie Ihre Netzwerke pflegen und erweitern können. Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich. Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung und heißen Sie schon heute herzlich willkommen!

Hinweise zur Teilnahme:
Teilnahmegebühr

Regulär: 450 Euro
Mitarbeiter von Universitäten und
Forschungseinrichtungen: 250 Euro
Studenten: 100 Euro
Alumni und Pressevertreter: frei

Maximale Teilnehmerzahl: 100

Termin:

15.02.2017 09:45 - 17:00

Veranstaltungsort:

Westin Grand, München
Arabellastr. 6
81925 München
Bayern
Deutschland

Zielgruppe:

Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin

Arten:

Konferenz / Symposion / (Jahres-)Tagung

Eintrag:

14.11.2016

Absender:

Annette Kennel

Abteilung:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event56008

Anhang
attachment icon Broschüre Kongress

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