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25.11.2016 - 26.11.2016 | Berlin

Bildungswege und Erziehungsorte in der Gegenwartsliteratur

Literaturtage des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung im Literaturhaus Berlin

Wo Literatur Lebensgeschichten erzählt, hat sie auch mit den Orten der Erziehung und Bildung zu tun: mit Elternhäusern, Schulen, Heimen, Universitäten, Ausbildungsinstitutionen und Erziehungsanstalten. An solchen Orten wird der oder die Einzelne entscheidend geformt, gerade weil hier verschiedene Rollen und Verhaltensweisen aufeinander treffen. Nicht zuletzt wird hier der Konflikt ausgetragen, dass diese Institutionen meist ein Monopol auf »günstige« Entwicklung beanspruchen, dass sie faktisch aber auch zur Bändigung und Auslese dienen, dass es auch ganz andere Formen der Bildung – auf der Straße – gibt und dass die Effekte der offiziellen Erziehung häufig uneinsehbar und schwer kontrollierbar sind. Daher sind solche Anstalten wiederkehrende Orte in literarischen Darstellungen der Erziehung und Bildung: etwa im Schülerdrama, der Internatsgeschichte oder im Bildungsroman – der bekanntlich immer schon von der Skepsis begleitet wurde, ob es so einen Roman überhaupt geben könne.

Erziehungsgeschichten haben eine lange Tradition in der Literatur, sie sind aber auch jüngst wieder aktuell geworden. Die Krise der Bildung, die Bildungsgesellschaft, die neue Erziehung und jüngst auch die kulturelle Bildung sind öffentlich in aller Munde. Was aber macht die Literatur jenseits der Schlagworte sichtbar? Inwiefern verdeutlicht sie, wie der Einzelne diese Institutionen erlebt und sich selbst in diesem Erleben verändert? Was sagt sie über das Funktionieren, das Scheitern und über die Veränderungen unserer Bildungs- und Erziehungsinstitutionen? Wie verhält sie sich schließlich zu jener Erwartung, die nicht selten an sie herangetragen wird: dass die Literatur selber bilden solle?

Programm

Freitag, 25.11.2016

Lesungen und Gespräche mit ...

14.00–15.00: Bov Bjerg und Christine Kutschbach (ZfL)
15.00–16.00: Judith Schalansky und Alexandra Heimes (ZfL)
16.30–17.30: Shida Bazyar und Japhet Johnstone (ZfL)
17.30–18.30: Ulla Hahn und Sabine Kalff (HU Berlin)

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Podiumsdiskussion
19.30–20.45 »Bildet Literatur?«

Mit Shida Bazyar und Judith Schalansky sowie Heike Friesel (Goethe Institut) und Michael Kämper-van den Boogaart (HU Berlin)

Moderation: Daniel Weidner und Stefan Willer (beide HU Berlin/ZfL)

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Samstag, 26.11.2016

Vortrag und Gespräch

14.00–15.00:
»Der Bildungswahn und sein Sinn«. Vortrag von Eva Geulen (HU Berlin/ZfL) und Gespräch mit Ulrike Vedder (HU Berlin)

Lesungen und Gespräche mit ...

15.30–16.30: Felicitas Hoppe und Ulrike Vedder (HU Berlin)
16.30–17.30: Angelika Klüssendorf und Christina Pareigis (ZfL)
18.00–19.00: Anne Weber und Daniel Weidner (HU Berlin/ZfL)
19.00–20.00: Gerhard Henschel und Stefan Willer (HU Berlin/ZfL)

Hinweise zur Teilnahme:

Termin:

25.11.2016 ab 14:00 - 26.11.2016 20:00

Veranstaltungsort:

Literaturhaus Berlin, Fasanenstr. 23, 10719 Berlin
10719 Berlin
Berlin
Deutschland

Zielgruppe:

jedermann

Relevanz:

regional

Sachgebiete:

Sprache / Literatur

Arten:

Vortrag / Kolloquium / Vorlesung

Eintrag:

14.11.2016

Absender:

Sabine Zimmermann

Abteilung:

Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZFL)

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event56011


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