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19.09.2017 - 22.09.2017 | Darmstadt

Einführung in die Metallkunde für Ingenieure und Techniker

Der erfolgreiche Umgang mit Metallen in Herstellung, Verarbeitung oder Prüfung setzt ein ausreichendes Maß an Kenntnissen der grundlegenden Vorgänge im Metallinneren voraus.

Auf diese Weise können Fehler vermieden bzw. abgestellt und Prüfergebnisse befriedigend bewertet werden. Ziel des Seminars ist daher, das Verständnis für die grundlegenden metallkundlichen Vorgänge zu fördern. Erst das Wissen über den Aufbau der Mikrogefüge gestattet es, Ergebnisse der Werkstoffprüfung plausibel und fachlich versiert zu interpretieren sowie auch Fragen zur Werkstoffauswahl korrekt zu beantworten.

Im Grundlagenteil des Seminars werden daher wesentliche Elemente der Metallkunde sowie Möglichkeiten zur Änderung von Eigenschaften – letzteres durch Umformen, Wärmebehandeln oder Legieren - behandelt. Es wird ansprechend aufgezeigt, wie die mechanischen Eigenschaften sich de facto als Spiegelbild des jeweiligen Gitteraufbaus bzw. Mikrogefüges zeigen.

Im Anwendungsteil des Seminars wird anschließend der Aufbau und das Verhalten konkreter metallischer Werkstoffe (Eisen- und Nichteisenmetalle) behandelt. Stets wird hierbei auf die Verknüpfung mit den Grundlagen geachtet. Abschließend werden Näherungsformeln zur Abschätzung und Umrechnung von Werkstoffkennwer-
ten angegeben und angewendet. Damit ist eine schnelle, überschlägige Kontrolle von Messergebnissen möglich.

Das Praktikum in kleineren Gruppen dient der Veranschaulichung und Ergänzung des behandelten Stoffes aus den Vorträgen sowie seinem Bezug zur Werkstoffprüfung.

Das Fortbildungspraktikum wendet sich an Ingenieure, Techniker und ausgebildete Werkstoffprüfer, die mit der Fertigung, Prüfung oder Qualitätssicherung in metallherstellenden oder –verarbeitenden Betrieben befasst sind und über Grundkenntnisse in der Metallkunde verfügen. Die Möglichkeit zur Diskussion besteht sowohl im Rahmen der Vorträge, als auch insbesondere während des Praktikums.

Die Fortbildungsveranstaltung steht unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Mario Säglitz, Fachbereich Maschinenbau und Kunststofftechnik der Hochschule Darmstadt.

Hinweise zur Teilnahme:
Persönliches DGM-Mitglied: 1300,- EURO

DGM-Nachwuchsmitglied (< 30 Jahre)**: 650,- EURO

Teilnehmer (ohne Mitgliedschaft)*: 1420,- EURO

Nachwuchsteilnehmer (< 30 Jahre)*: 855,- EURO

*MitarbeiterInnen eines DGM-Mitgliedsunternehmens / -institutes erhalten 5% Nachlass auf die Teilnahmegebühr.

**Nachwuchsplätze werden nur vergeben, wenn die Veranstaltung nicht voll ausgelastet ist. Spätestens 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn erhalten die angemeldeten Nachwuchsteilnehmer eine MItteilung, ob die Teilnahme möglich ist. Bei großer Nachfrage wird bei Platzvergabe das DGM-Nachwuchsmitglied bevorzugt.

In der Teilnahmegebühr sind enthalten: • Seminarunterlagen • Pausengetränke • Mittagessen* • ein gemeinsames Abendessen* (* Alle Preise verstehen sich inkl. 19% MwSt.)

Termin:

19.09.2017 - 22.09.2017

Anmeldeschluss:

18.09.2017

Veranstaltungsort:

Hochschule Darmstadt, Fachbereich Maschinenbau und Kunststofftechnik
Gebäude C12
Schöfferstraße 3
64295 Darmstadt
Hessen
Deutschland

Zielgruppe:

Wissenschaftler

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Werkstoffwissenschaften

Arten:

Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

01.12.2016

Absender:

Dipl.-Ing. Fahima Fischer

Abteilung:

Pressereferat

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event56187

Anhang
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