Tagung des Arbeitskreises „Internationale Geschichte“ im Deutschen Historikerverba

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16.03.2017 - 17.03.2017 | Essen

Tagung des Arbeitskreises „Internationale Geschichte“ im Deutschen Historikerverba

Thema der Tagung: „Grenzüberschreitende institutionalisierte Zusammenarbeit von der Antike bis in die Gegenwart. Strukturen und Prozesse“.

Programm: Donnerstag, 16. März 2017

13.30 Begrüßung und Einführung in die Tagung

14.00-15.30 Uhr Sektion I: Aufbau und Rückbau von Grenzen
Jan Musekamp (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder), Schmuggler, Kurgäste und Händler. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im russländisch-preußischen Grenzgebiet zwischen Thorn und Włocławek von 1815 bis 1914
Saskia Geisler (Ruhr-Universität Bochum), Finnische Bauprojekte in der Sowjetunion, der Spezialfall Kostamus und seine langfristigen Folgen
Claudia Hiepel (Universität Duisburg-Essen), Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa am Beispiel der Euregios im deutsch-niederländischen Grenzgebiet
Moderation: Dominik Geppert, Bonn

15.30-16.00 Kaffeepause

16.00-17.30 Uhr Sektion II: Institutionalisierung ökonomischer Beziehungen
Korinna Schönhärl (Universität Duisburg-Essen/Historisches Kolleg München), Internationale Finanzkommissionen – Vorläufer des Internationalen Währungsfonds im 19. Jahrhundert
Martina Sochin-D’Elia (Liechtenstein-Institut Bendern, FL), Die (Teil-)Aufgabe der eigenstaatlichen Souveränität zum Wohle der Wirtschaft? Der schweizerisch-liechtensteinische Zollanschlussvertrag
Kilian Bauer (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt), Handlungsspielräume einzelner Personen in den ‚hansischen Außenbeziehungen‘
Moderation: Peter Hoeres, Würzburg

17.30 -18.00 Uhr Kaffeepause

18.00-19.00 Uhr Keynote Lecture: Madeleine Herren-Oesch (Basel) (angefragt)
Abendessen

Programm Freitag, 17. März 2017

9.00-10.30 Uhr Sektion III: Infrastrukturen
Christian Henrich-Franke (Universität Siegen), Grenzüberschreitende institutionalisierte Zusammenarbeit und der Verlust der Grenze
Nicola Jahn (Universität Hamburg), Der gute Draht zum Nachbarn. Deutsch-niederländische Kooperationen im Telegrafenwesen ihrer indopazifischen Kolonien 1899-1929
Sabrina Kirschner (Universität der Bundeswehr München), Grenzüberschreitende institutionalisierte (Entwicklungs)-zusammenarbeit im urbanen Umweltmanagement: Erste Maßnahmen gegen Gewässerverschmutzung in Sao Paulo in den 1960er und 1970er Jahren
Moderation: Guido Thiemeyer, Düsseldorf

10.30-11.00 Uhr Kaffeepause

11.00-12.30 Uhr Sektion IV: Institutionalisierung als Konfliktregulierung
Sebastian Scharff (Universität Mannheim), Die delphische Amphiktyonie als völkerrechtliche Innovation und institutionelles Experiment
Magda Schusterová (ELSI Universität Osnabrück), Der erste Versuch um ein institutionalisiertes Europa – ein etwas anderer Blick auf die Friedensliga des böhmischen Königs Georg von Podiebrad
Mechthild Herzog (Universität Luxemburg), Die informelle Entwicklung einer supranationalen Co-Legislative: Das selbstbewusste Agieren des Europäischen Parlaments 1952-1979.
Henning Türk (ZZF Potsdam), Die Verhinderung zukünftiger Konflikte durch Institutionen – Die Gründung der Internationalen Energieagentur (IEA) 1974 im Kontext der ersten Ölkrise
Moderation: Wilfried Loth, Essen

12.30-13.30 Uhr Mittagsimbiss

13.30-15.00 Uhr Sektion V: Transnationale Expertenkooperation
Phillip Wagner (Humboldt Universität zu Berlin), Experteninternationalismus im „Zeitalter der Extreme“. Die International Federation for Housing and Town Planning um 1930
Jonathan Voges (Leibniz Universität Hannover), Eine Internationale der „Geistesarbeiter“? Institutionalisierte intellektuelle Zusammenarbeit im Rahmen des Völkerbundes
Sonja Dolinsek (Universität Erfurt), Transnationale Advokatennetzwerke und die grenzüberschreitende Bekämpfung des „Frauenhandels“ im 20. Jahrhundert
Moderation: Henning Türk, Potsdam

15.00-15.30 Uhr Kaffeepause

15.30-16.30 Uhr Sektion VI: Zivilgesellschaftliche Akteure
Bram Fauconnier (Universität Mannheim), Ecumenical synods: The transregional workings of associations of competitors in the Roman Empire
Agnes von Bresselau zu Bressensdorf (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin), Das globale Flüchtlingsregime im Mittleren Osten in den 1980er Jahren: Diskurse, Akteure, Praktiken
Moderation: Claudia Hiepel, Duisburg-Essen

16.30-17.00 Uhr Abschlussdiskussion

Leitung:
Claudia Hiepel
Guido Thiemeyer
Henning Türk
Christian Henrich-Franke

Teilnahme & Anmeldung:
Teilnahme nach Anmeldung bis zum 28. Februar 2017 unter: bruch@phil.hhu.de

Veranstalter:
Eine Veranstaltung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Universität Siegen & der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI).

Kontakt:
Claudia Hiepel
claudia.hiepel@uni-due.de

Hinweise zur Teilnahme:
Teilnahme nach Anmeldung bis zum 28. Februar 2017 unter: bruch@phil.hhu.de

Termin:

16.03.2017 ab 13:30 - 17.03.2017 17:00

Anmeldeschluss:

28.02.2017

Veranstaltungsort:

Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (Gartensaal)
Goethestraße 31
45128 Essen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Zielgruppe:

Studierende, Wissenschaftler

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Geschichte / Archäologie, Kulturwissenschaften, Tier / Land / Forst

Arten:

Konferenz / Symposion / (Jahres-)Tagung

Eintrag:

07.03.2017

Absender:

Miriam Wienhold

Abteilung:

Pressestelle

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event56993


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