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07.11.2017 - 09.11.2017 | Eggenstein-Leopoldshafen

Thermisches Management und Sicherheit für Batterien

Das Thema additive Fertigung, d.h. der direkte schichtweise Aufbau von Produkten,
ist aktuell sehr stark in das Interesse der polymer- und metallverarbeitenden
Industrie sowie des produzierenden Gewerbes gerückt.

Der sichere und leistungsstabile Langzeitbetrieb von Batterien in Elektrofahrzeugen und stationären Anlagen der Energiespeicherung erfordert angepasste Kombinationen der Aktivmaterialien in den elektrochemischen Zellen sowie systemgerechte Auslegungen des thermischen Managements. Hierdurch sollen die Einsatzfähigkeit und Zuverlässigkeit der Batterien beim regulären und irregulären Gebrauch sowie eine Schadensbegrenzung bei Unfällen gewährleistet werden.

Die Zielgruppen der Veranstaltung sind Entwickler, Techniker und Ingenieure, die mit der Herstellung, Fertigung, Prüfung oder Qualitätssicherung von Batterien und deren Werkstoffen und/oder dem Thermischen Management und der Auslegung von Sicherheitssystemen beschäftigt sind.

In den Vorträgen werden zunächst die wichtigsten Grundlagen der Batterietechnik am Beispiel von Lithium-Ionen-Batterien erläutert. Anschließend werden die Temperatur- und Wärmeentwicklungen bei normalen und fehlerhaften Batterieverwendungen sowie bei Unfällen betrachtet. Die Ursachen und Folgen unkontrollierbarer Werkstoffreaktionen beim „Thermal Runaway“ werden diskutiert. Ein Schwerpunkt sind die Verfahren für Temperatur- und Wärmemessungen (elektrochemisch-kalorimetrische Methoden, Thermographie, Bestimmung der Temperatur- und Wärme-Leitfähigkeiten). Weitere Themen sind die theoretischen Grundlagen und die übergreifenden physikalischen Zusammenhänge für die Modellierung des thermischen Batterieverhaltens.

Die Laborversuche an Batteriematerialien und verschiedenen Batterietypen vertiefen das in den Vorträgen erworbene Wissen. Für die Messungen stehen BatterieKalorimeter, Thermokameras, Laser-Flash-Anlagen sowie Batterie-Teststände zur Verfügung.
Das Fortbildungsseminar steht unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Hans Jürgen Seifert, Institutsleiter am Institut für Angewandte Materialien des KIT.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung unter:(https://www.dgm.de/index.php?id=1518)

Hinweise zur Teilnahme:
Teilnahmegebühr für DGM-Mitglieder: 1.250 EUR inkl. MwSt.
Persönliche DGM-Mitglieder

DGM-Nachwuchsmitglied (<30 Jahre)*: 625 EUR inkl. MwSt.
Persönliche DGM-Mitglieder

Teilnahmegebühr: 1.350 EUR inkl. MwSt.
MitarbeiterInnen eines DGM-Mitgliedsunternehmens / -institutes erhalten 5%
Nachlass auf die Teilnahmegebühr.

Nachwuchsteilnehmer (<30 Jahre)*: 810 EUR inkl. MwSt.
* Nachwuchsplätze werden nur vergeben, wenn die Veranstaltung nicht voll ausgelastet ist. Spätestens drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn erhalten die angemeldeten Nachwuchsteilnehmer
eine Mitteilung, ob die Teilnahme möglich ist. Bei großer Nachfrage wird bei der Platzvergabe
das DGM-Nachwuchsmitglied bevorzugt.

In der Teilnahmegebühr sind enthalten:
• Seminarunterlagen
• Pausengetränke
• Mittagessen
• ein gemeinsames Abendessen

Termin:

07.11.2017 - 09.11.2017

Anmeldeschluss:

06.11.2017

Veranstaltungsort:

Karlsruher Institut für Technologie, Institut
für Angewandte Materialien (IAM-AWP) Campus Nord, Herrmann-von-HelmholtzPlatz
1, Geb. 681
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Baden-Württemberg
Deutschland

Zielgruppe:

Wissenschaftler

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Werkstoffwissenschaften

Arten:

Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

20.04.2017

Absender:

Dipl.-Ing. Fahima Fischer

Abteilung:

Pressereferat

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event57303

Anhang
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