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11.05.2017 - 12.05.2017 | Potsdam

Gesundheit in der räumlichen Planung verankern

Stadtplanung und Städtebau stehen traditionell in einem engen Bezug zur Gesundheit des Menschen. Der Kongress rückt die Schnittstellen zwischen räumlicher Planung und den Gesundheitswissenschaften in den Fokus. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche Auswirkungen zunehmende räumliche Ungleichheiten im Hinblick auf die Qualität der medizinischen Versorung sowie auf Umweltbelasungen im Wohnumfeld haben.

Lebenswerte und gesunde Städte sind ein zentrales Ziel nachhaltiger räumlicher Entwicklung. Der traditionell enge Bezug von Stadtplanung und Städtebau zur Gesundheit des Menschen wurde erst jüngst erneut in den Fokus raumwissenschaftlicher und planerischer Debatten gerückt. Dabei werden vor allem zunehmende räumliche Ungleichheiten thematisiert, sowohl hinsichtlich umweltbezogener Belastungen und Qualitäten als auch hinsichtlich der medizinischen Versorgung. Diese Ungleichheiten nehmen durch demografische und sozio-ökonomische Dynamiken teilweise zu, was die Benachteiligung von Bevölkerungsgruppen in bestimmten Räumen verstärkt. Diese und weitere Themen werden im Rahmen des ARL-Kongresses 2017 behandelt. Dabei wird auch deutlich, wie zahlreich die Schnittstellen von räumlicher Planung und Gesundheitswissenschaften/ Public Health sind. Der ARL-Kongress 2017 geht insbesondere folgenden Fragen nach:

• Welche raumbezogenen Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten sind mit den Themen „Gesundheitsförderung“ und „Prävention“ im Sinne eines körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens verbunden?

• Welche Möglichkeiten und Grenzen partizipativer und kooperativer Raumentwicklung gibt es hinsichtlich gesunder Lebensbedingungen?

• Welche Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung bieten Instrumente der räumlichen Planung und der Fachplanungen?

• Welche öffentlichen und privaten Akteure sind besonders angesprochen, eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung zu verfolgen?

• Welche Schnittstellen bestehen zwischen Gesundheitsförderung und weiteren aktuell relevanten Themen (Klimaanpassung, Migration und Integration, Mobilität und Teilhabe, Daseinsvorsorge)?

Hinweise zur Teilnahme:
Teilnahmebeitrag: 98,00 Euro pro Person, ermäßigt 50,00 Euro (für Studierende und Arbeitslose bei Vorlage entsprechender Unterlagen am Tagungsort).

Der Tagungsbeitrag schließt die Pausenversorgung an beiden Tagen und den Abendempfang ein. Die Kosten für die Übernachtung sind in diesem Betrag nicht enthalten.

Termin:

11.05.2017 ab 13:00 - 12.05.2017 13:45

Anmeldeschluss:

07.05.2017

Veranstaltungsort:

nH Hotel Potsdam
Friedrich-Ebert-Straße 88
14467 Potsdam
14467 Potsdam
Brandenburg
Deutschland

Zielgruppe:

Journalisten, Wissenschaftler

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Bauwesen / Architektur, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport

Arten:

Konferenz / Symposion / (Jahres-)Tagung

Eintrag:

25.04.2017

Absender:

Dr. Gabriele Schmidt

Abteilung:

Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event57351

Anhang
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