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17.11.2017 - 18.11.2017 | Karlsruhe

Call for Papers: Zukunftsforum Bildungsforschung „Frühe Bildung 2.0?"

Das Zukunftsforum 2017 zum Thema „Frühe Bildung 2.0? (Forschungs-)Diskurse in der Pädagogik der Kindheit“ der Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs bietet Promovierenden, Post-Docs und engagierten Wissenschaftler/innen eine Plattform zur Präsentation und Diskussion von bildungswissenschaftlichen Forschungsarbeiten. Ziele sind der institutionen- und disziplinenübergreifenden Austausch und die Vernetzung. Einreichungen sind noch bis zum 12. Juni 2017 möglich.

Um dem gewachsenen Spektrum an Forschungszugängen, -befunden und -diskursen im Feld der Pädagogik der Kindheit Raum zu geben, nimmt die Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs in ihrem diesjährigen Zukunftsforum Bildungsforschung Entwicklungen und Kulturen kindlichen Aufwachsens von der Geburt bis zum Ende der Grundschulzeit in den Blick. Alle interessierten (Nachwuchs-)Wissenschaftler/innen inner- und außerhalb der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs sind eingeladen, ihre laufenden oder abgeschlossenen Forschungsarbeiten aus dem Bereich der frühen Bildung vorzustellen und zu diskutieren.

Als Keynotespeaker der Tagung konnten Prof. Dr. Gerd E. Schäfer (Universität zu Köln) und Prof. Dr. Peter Cloos (Universität Hildesheim) gewonnen werden.

Folgende Aspekte sollen im Speziellen beleuchtet werden und dienen als Orientierung für die Einreichung von Beitragsvorschlägen:

1. Wissenschaftstheoretische und forschungsmethodische Zugänge einer Pädagogik der Kindheit
Forschung bedarf gegenstandsangemessener wissenschaftstheoretischer Grundlagen und Forschungsmethoden. Die Analyse von Prozessen frühkindlicher Entwicklung, Bildung, Betreuung und Erziehung greift dazu auf vorhandene Instrumente der Bildungs- und Sozialwissenschaften zurück, trägt aber auch mit Rücksicht auf die Spezifika ihrer Untersuchungsgegenstände zu deren Weiterentwicklung bei. Im Spannungsfeld der Normierung von Bildungsprozessen und der Perspektive von Kindern, sollen hier allgemeine bildungstheoretische und methodologische Fragen ebenso wie methodische Herangehensweisen in konkreten Forschungsprojekten in den Fokus gerückt werden.

2. Professionalisierung und Vermittlung im Elementar- und Primarbereich
Mit dem Begriff „Frühe Bildung“ ist nicht nur der Anspruch verbunden, das Aufwachsen von Kindern zu untersuchen, sondern dieses auch professionell zu gestalten. Dabei soll es sowohl um Fragen didaktischer Zugänge gehen als auch um den Prozess der Vermittlung zwischen den Generationen in ganz unterschiedlichen kindlichen Settings. Zur Debatte stehen damit unter anderem Aspekte der Professionalisierung in frühpädagogischen Kontexten, Erziehungs- und Bildungspartnerschaften, Übergänge und deren Gestaltung, Fragen von Inklusion und Heterogenität sowie die Entwicklung und Förderung domänenspezifischer Fähigkeiten.

3. Kinderwelten – Bildungswelten
Bildungswelten von Kindern werden nicht nur von Professionellen beeinflusst. Erziehung wird auch in generationalen Ordnungen in Familien, Vereinen oder über Medien, Literatur, Kunst, Konsum, Religion und Politik sozial organisiert. Das lenkt die Aufmerksamkeit auf vielfältige und vielschichtige Bildungswelten sowie auf Kinderwelten, die auch ganz frei von Erziehungsabsichten auf Entwicklungs- und Bildungsprozesse einwirken. In diesem Zusammenhang können unter anderem institutionelle Settings als „generationale Ordnungen“ der Organisation von kindlichen Lebenswelten, entwicklungspsychologische Fragen oder auch Selbst- und Weltkonzepte von Kindern in den Blick genommen werden.

Eingereicht werden können:

- Einzelvorträge: Titel des Vortrags, Extended Summary des Vortrages (3000 Zeichen inkl. Leerzeichen), 5 Literaturangaben zum Vortrag, Kurzlebenslauf

- Symposien: Titel und Kurzbeschreibung des Symposiumthemas, Literaturliste mit (max.) 15 Angaben zum Symposiumthema, Extended Summaries und Kurzlebensläufe zu drei Vorträgen (Vorgaben wie bei Einzelvorträgen), Nennung eines Chairs
Symposien sollen drei Vorträge in einem gemeinsamen thematischen Rahmen präsentieren und idealerweise aus einem Team von Nachwuchs- und erfahrenen Wissenschaftler/innen bestehen.

Einreichungen sind bis Montag, den 12. Juni 2017 im Online-Formular unter folgender Adresse möglich: http://www.ph-bw.de/graph

Hinweise zur Teilnahme:
Termin: 17.11.2017 – 18.11.2017
Veranstaltungsort: Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Bismarckstraße 10, 76133 Karlsruhe
Zielgruppe: Promovierende, Post-Docs und engagierte Wissenschaftler/innen
Kontakt: Geschäftsstelle der Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Juliane Zeiser (graph@ph-karlsruhe.de)

Termin:

17.11.2017 - 18.11.2017

Anmeldeschluss:

12.06.2017

Veranstaltungsort:

Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Bismarckstraße 10
76133 Karlsruhe
Baden-Württemberg
Deutschland

Zielgruppe:

Wissenschaftler

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Pädagogik / Bildung

Arten:

Konferenz / Symposion / (Jahres-)Tagung

Eintrag:

08.05.2017

Absender:

Kirsten Buttgereit M.A.

Abteilung:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event57457

Anhang
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