Recht und Billigkeit – Zur Geschichte der Beurteilung ihres Verhältnisses

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13.07.2017 - 15.07.2017 | Hagen

Recht und Billigkeit – Zur Geschichte der Beurteilung ihres Verhältnisses

Von Aristoteles über Hobbes bis Leibniz: Zu allen Zeiten loteten Gelehrte aus, was recht und was billig sei. Bei der internationalen Fachtagung unter dem Titel „Recht und Billigkeit – Zur Geschichte der Beurteilung ihres Verhältnisses“ an der FernUniversität wird das Thema aus vierzehn verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Die Vorträge richten sich vor allem an ein wissenschaftliches Publikum, weitere Interessierte sind willkommen. Anmeldungen sind bis 11. Juli möglich.

Von Aristoteles über Hobbes bis Leibniz: Zu allen Zeiten loteten Gelehrte aus, was recht und was billig sei. Vom Donnerstag, 13. Juli, bis zum Samstag, 15. Juli, beschäftigen sich mit dieser Frage auch die Teilnehmende einer internationalen Fachtagung an der FernUniversität in Hagen. Unter dem Titel „Recht und Billigkeit – Zur Geschichte der Beurteilung ihres Verhältnisses“ wird das Thema aus vierzehn verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Die Vorträge richten sich vor allem an ein wissenschaftliches Publikum, weitere Interessierte sind herzlich willkommen.

„Billigkeit“ (epieikeia, aequitas) gilt seit den Anfängen des Rechts- und Naturrechtsdenkens zum einen als rechtsimmanentes Korrektiv, das die Härten des positiven Rechts im Interesse der Einzelfallgerechtigkeit abmildert. Zum anderen ist damit ein naturrechtliches Gefüge von Normen gemeint, das das Recht im strengen Sinne (ius strictum) erweitert beziehungsweise dem Missbrauch geltenden Rechts vorbeugt. Die interdisziplinäre Tagung geht der Geschichte der Beurteilung des Verhältnisses von Recht und Billigkeit nach. Insbesondere fragt sie, welche Kriterien für Normen der Billigkeit entwickelt wurden. Und in welchem Umfang und in welcher Funktion wurden diese als Ergänzung des strengen Rechts beziehungsweise des jeweils geltenden Rechts konzipiert? Hierfür werten ausgewiesene Expertinnen und Experten klassische Theorien der Billigkeit von Platon und Aristoteles bis zur Gegenwart aus.

Die Fachtagung wird von Prof. Dr. Matthias Armgardt (Universität Konstanz) und Prof. Dr. Hubertus Busche (FernUniversität) ausgerichtet.

Das Programm und weitere Informationen sind unter http://e.feu.de/rub zu finden.

Hinweise zur Teilnahme:

Termin:

13.07.2017 ab 14:00 - 15.07.2017 17:00

Anmeldeschluss:

11.07.2017

Veranstaltungsort:

Seminargebäude der FernUniversität, R. 1 - 3, Universitätsstr. 33
58097 Hagen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Zielgruppe:

Wissenschaftler, jedermann

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Geschichte / Archäologie, Philosophie / Ethik, Recht

Arten:

Konferenz / Symposion / (Jahres-)Tagung

Eintrag:

04.07.2017

Absender:

Susanne Bossemeyer

Abteilung:

Stabsstelle 2 – Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event57898


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