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08.11.2017 - 09.11.2017 | Stuttgart

Die Stadt der Zukunft gestalten: Lebenslang mobil bei jedem Wetter

Tagung der Junior-Forschungsgruppe "Autonomie und Nachhaltige Mobilität im Zeichen des Klimawandels" (autonomMOBIL) und der Fritz und Hildegard Berg-Stiftung

Wie muss eine Stadt aussehen, in der ältere Menschen im Alltag mobil sein und ihre Bedürfnisse nach sozialer Teilhabe und Autonomie befriedigen können? Wie beeinflusst die gebaute Umwelt die Alltagsmobilität und Aktivität älterer Menschen? Welchen Einfluss haben die Witterungsbedingungen auf ihre Gesundheit? Mit diesen Fragen beschäftigten sich fünf Doktorandinnen der Universität Stuttgart sowie aus Dortmund und Frankfurt, gefördert aus Mitteln der Fritz und Hildegard Berg-Stiftung, im Projekt „autonomMOBIL“. Am 8. und 9. November 2017 werden im Rahmen der Tagung „Die Stadt der Zukunft gestalten: Lebenslang mobil bei jedem Wetter“ die Projektergebnisse vorgestellt.

Die Hauptvorträge am 8. November halten Prof. Dr. Atiya Mahmood von der Simon Fraser University, Toronto / Kanada zum Thema Älter werden unter veränderten klimatischen Bedingungen und Prof. Dr. Jan Gehl (Kopenhagen), der verschiedene lebenswerte Städte für das 21. Jahrhundert geplant und gestaltet hat (beide Vorträge in englischer Sprache, Dolmetscher sind vor Ort).

Am 9. November diskutieren die Tagungsteilnehmer gemeinsam mit Wissenschaft und Praxis an verschiedenen Handlungsorten, wie sich nachhaltige Mobilität in einer generationengerechten Stadt gestalten ließe. In der abschließenden Podiumsdiskussion mit dem Publikum geht es um die Zukunft der Stadt im Lichte großer gesellschaftlicher Herausforderungen.

Die Tagung wird durch den Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, Fritz Kuhn, und den Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Dr. Wolfram Ressel eröffnet.

Die Arbeiten in autonomMOBIL konzentrieren sich auf die vielfältigen Wechselbeziehungen der Umwelt (gebaute Umwelt, klimatische Einflüsse, Nachbarschaft) mit den Erwartungen und Bedürfnissen von älteren Menschen an ihren städtischen Lebensraum. Stuttgart mit seiner geografisch exponierten Talkessellage dient als Untersuchungsort. Geforscht wird im inter- und transdisziplinären Verbund, auch mit der Absicht, zu einer zukunfts- und generationengerechten Stadt- und Verkehrsentwicklung beizutragen. Im Einzelnen bearbeiten die Jungforscherinnen die folgenden Themen:

Yasaman Ahmadi (Universität Stuttgart): Urbane Platzräume im Klimawandel: Anforderungen an die klimasensible und altersangepasste Freiraumgestaltung

Kerstin Conrad (ILS Dortmund): Mobilitätsverhalten älterer Menschen in Stuttgart vor dem Hintergrund klimatischer und räumlicher Vulnerabilität

Susanne Penger (Goethe-Universität Frankfurt am Main): Alltagsmobilität Älterer im Quartier unter Berücksichtigung von Klimaerleben und Handlungsflexibilität

Maren Reyer (Universität Stuttgart): Aktivitätsförderung im öffentlichen Raum: Gebaute Umwelt als Chance und Risiko für das Aktivitätsverhalten Älterer

Anja Stotz (Robert Bosch-Krankenhaus Stuttgart): Einfluss von Außen- und Raumtemperatur auf ältere Menschen: Eine Studie mit Bewohnern betreuter Wohnanlagen.

Fachlicher Kontakt:
Maren Reyer, Universität Stuttgart, Lehrstuhl für Sport- und Gesundheitswissenschaften, Tel: +49.711.685.63051

Hinweise zur Teilnahme:

Termin:

08.11.2017 ab 12:00 - 09.11.2017 15:45

Anmeldeschluss:

06.11.2017

Veranstaltungsort:

Irmgard-Bosch-Bildungszentrum am Robert Bosch Krankenhaus
Auerbachstr. 110,
70376 Stuttgart
Baden-Württemberg
Deutschland

Zielgruppe:

Journalisten, Wissenschaftler

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie

Arten:

Exkursion, Seminar / Workshop / Diskussion, Vortrag / Kolloquium / Vorlesung

Eintrag:

04.10.2017

Absender:

Andrea Mayer-Grenu

Abteilung:

Abteilung Hochschulkommunikation

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event58571


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