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11.04.2018 - 11.04.2018 | Leipzig

Anatomie und Ausmaß des NS-Kunstraubs im besetzten Polen

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung des GWZO im Sommersemester 2018.

Die Ringvorlesung steht unter dem Thema: Sieger auf Beutezug oder: Wem gehört die Kunst? Kunst und Kultur als Kriegsbeute in der Geschichte des östlichen Europa.

Heutige Referentin: Nawojka Cieślińska-Lobkowicz (Historikerin, Warschau)

Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall des Dritten Reichs auf die Republik Polen der Zweite Weltkrieg. Die deutsche Besatzung Polens dauerte fünfeinhalb Jahre. In dieser Zeit fand sowohl ein gut organisierter als auch ein wilder Raub der Kulturgüter statt, er betraf staatliches, kirchliches und privates Eigentum. Hinsichtlich des Eigentums jüdischer Gemeinden und der polnischen Juden handelte sich dabei um einen Totalverlust.
Der Vortrag zeigt die Methoden und den Umfang dieses Raubs auf, stellt Wege des Abtransports geraubter Kulturgüter ins Reich, die in dieses Prozedere involvierten Militär- und Polizeiorganisationen, Okkupationsämter und -institutionen der Zivilverwaltung sowie – last but not least – besonders aktive Plünderer vor.

Hinweise zur Teilnahme:
keine

Termin:

11.04.2018 ab 17:00

Veranstaltungsort:

Reichsstraße 4–6
Specks Hof (Eingang A), 4. Etage, Konferenzraum
04109 Leipzig
Sachsen
Deutschland

Zielgruppe:

jedermann

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kunst / Design, Sprache / Literatur

Arten:

Vortrag / Kolloquium / Vorlesung

Eintrag:

27.02.2018

Absender:

Virginie Michaels

Abteilung:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event59880

Anhang
attachment icon Flyer zur Ringvorlesung 2018

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