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22.05.2018 - 25.05.2018 | Münster

FRIEDEN. Theorien, Bilder und Strategien von der Antike bis heute

Auf der öffentlichen Tagung FRIEDEN. Theorien, Bilder und Strategien von der Antike bis heute“ des Exzellenzclusters Religion und Politik“ der WWU widmen sich international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom 22. bis 25. Mai 2018 der Frage, warum Menschen zu allen Zeiten den Frieden wünschten, seine Bewahrung auf Dauer aber nie gelang.

Anhand zahlreicher historischer Beispiele der europäischen Geschichte diskutieren sie Strategien, Verhaltensmuster und Verfahren, mit denen sich Menschen von der Antike bis heute um Herstellung und Wahrung des Friedens bemühten. Sie richten das Augenmerk darauf, wie viele der Bilder, Rituale und Strategien zeitüberdauernd Geltungskraft behielten. Zugleich zeigen sie zeittypische Veränderungen und ihre Ursachen auf. Interessierte sind zur Tagung eingeladen.

In 21 Vorträgen bieten die Forscherinnen und Forscher aus Geschichte, Archäologie, Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie exemplarische Sondierungen unterschiedlicher Aspekte der Friedensthematik, die zusammengenommen die facettenreiche Geschichte der Herstellung und Bewahrung des Friedens strukturieren und so auch auf Dauer und Wandel der Institutionen, Vorstellungen und Strategien aufmerksam machen wollen. Veranstalter der Tagung sind der Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff, die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Eva-Bettina Krems, die Philologin Prof. Dr. Christel Meier-Staubach und der Historiker Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer vom Exzellenzcluster.

Die Tagung ist Teil der Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“, die das Thema in einer Vielzahl von Exponaten an fünf Orten in der Stadt des Westfälischen Friedens vom 28. April bis 2. September 2018 präsentiert. Aufgrund der langjährigen Forschungen am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ zum Thema Frieden entstanden Idee und Grundkonzept des Ausstellungsprojekts.

Beim Eröffnungsvortrag der Tagung am 22. Mai um 19 Uhr spricht Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff über „Vertrauensbildung. Zur Geschichte einer elementaren Strategie der Friedensherstellung“. Der Abendvortrag des Marburger Frühneuzeit-Historikers Prof. Dr. Christoph Kampmann beschäftigt sich am 24. Mai um 20.15 Uhr mit dem Thema „Friedensnorm und Sicherheitspolitik: Grundprobleme frühneuzeitlicher Friedensstiftung am Beispiel des Westfälischen Friedens“. Alle Vorträge sind öffentlich und finden im Auditorium des LWL-Museums für Kunst und Kultur, Domplatz 10, in Münster statt.

Hinweise zur Teilnahme:
Ameldung erbeten bis 17.05.2018
bei Prof. Dr. Eva-Bettina Krems
eva.krems@uni-muenster.de

Termin:

22.05.2018 ab 18:15 - 25.05.2018 14:00

Anmeldeschluss:

17.05.2018

Veranstaltungsort:

LWL-Museum für Kunst und Kultur
Auditorium
Domplatz 10
48143 Münster
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Zielgruppe:

Wissenschaftler, jedermann

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik, Politik

Arten:

Ausstellung / kulturelle Veranstaltung / Fest, Konferenz / Symposion / (Jahres-)Tagung, Vortrag / Kolloquium / Vorlesung

Eintrag:

11.04.2018

Absender:

Martin Arthur Zaune

Abteilung:

Zentrum für Wissenschaftskommunikation

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event60240

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