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20.09.2018 - 22.09.2018 | Berlin

Der Krieg ist vorbei, das Morden beginnt.

Literarische Reflektionen auf postimperiale Gewalt in Ostmitteleuropa nach 1918.

Ausgangspunkt des Workshops ist die Feststellung des Historikers Robert Gerwarth, dass im östlichen Europa der Frieden von 1918 eine Illusion geblieben sei. Nicht nur hätten Chaos und Kämpfe fortgedauert, letztlich seien selbst die vermeintlichen Sieger unter die Verlierer zu rechnen.

Im 100. Gedenkjahr an das Ende des Ersten Weltkrieges werden Kurzprosa, Tagebucheinträge und Feuilletons besprochen, die das Kriegsende im östlichen Europa zwischen 1918 und 1930 reflektieren. Drei literarische Figurationen scheinen dem unerfüllten Frieden in besonderem Maß zu korres-pondieren und stehen daher im Zentrum:

(1) Barbarisierung und Selbst-Barbarisierung,

(2) Subjekt-Objekt-Verkehrung

und

(3) Gesten der Raumzertrümmerung.

Veranstalter:
Alfrun Kliems (alfrun.kliems@hu-berlin.de)
Christine Gölz (christine.goelz@leibniz-gwzo.de)
Xavier Galmiche (xavier.galmiche@paris-sorbonne.fr)

Hinweise zur Teilnahme:
keine

Termin:

20.09.2018 ab 18:00 - 22.09.2018 17:30

Veranstaltungsort:

Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Berlin
Deutschland

Zielgruppe:

Wissenschaftler

Relevanz:

international

Sachgebiete:

Sprache / Literatur

Arten:

Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

27.08.2018

Absender:

Virginie Michaels

Abteilung:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event61346


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