Tagung zur Chemie der Ferrocene an der Universität Rostock

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

idw-Abo
Science Video Project

Veranstaltung


institutionlogo


Teilen: 
24.02.2019 - 26.02.2019 | Rostock

Tagung zur Chemie der Ferrocene an der Universität Rostock

Vom 24. bis zum 26. Februar findet an der Universität Rostock eine internationale Chemietagung mit dem Namen Ferrocene-Colloquium statt. Diese im jährlichen Turnus bereits zum 17. Mal stattfindende Tagung versammelt zirka 150 Forscherinnen und Forscher aus 9 Nationen, die sich mit sogenannten Sandwich-Verbindungen beschäftigen.

Vom 24. bis zum 26. Februar findet an der Universität Rostock eine internationale Chemietagung mit dem Namen Ferrocene-Colloquium statt. Diese im jährlichen Turnus bereits zum 17. Mal stattfindende Tagung versammelt zirka 150 Forscherinnen und Forscher aus 9 Nationen, die sich mit sogenannten Sandwich-Verbindungen beschäftigen. In derartigen Verbindungen sind einzelne Metallatome wie in einem Sandwich von zwei Scheiben eines ebenen aromatischen Bausteins (im einfachsten Fall Benzolringe) eingeschlossen. Solche Metallocene – eine Wortschöpfung aus Metall und Benzene – zeigen bemerkenswerte Eigenschaften, die sie für vielfältige Anwendungen interessant machen. So können Metallocen-Verbindungen Elektronen aufnehmen und abgeben, ohne ihre Zusammensetzung und die lokale Geometrie wesentlich zu ändern. Das macht sie zu interessanten Elektronen-Schaltzentren in Photoleitern und Katalysatoren. Solche Schalter, die auf molekularer Ebene funktionieren, sind als Instrument der ultimativen Miniaturisierung von Verarbeitungsprozessen interessant. Letztendlich können dadurch die chemischen Reaktionen großtechnischer Prozesse so gesteuert werden, dass sie möglichst atomökonomisch (also ohne Abfall) und energiesparend verlaufen. Daneben werden Metallocene auch in medizinisch-pharmakologischen Anwendungen eingesetzt, da sie auch in vivo (im biologischen Milieu) sehr stabil sind und eine spezielle Bild/Spiegelbild-Asymmetrie aufweisen können. Diese Chiralität genannte Eigenschaft dominiert die gesamte dreidimenionale Zell- und Enzymarchitektur.

Professor Wolfram Seidel von der Universität Rostock und Professor Matthias Beller vom Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) haben diese Tagung gemeinsam organisiert. Sie findet zum ersten Mal an der Universität Rostock statt, die in diesem Jahr ihr 600-jährige Bestehen als älteste Universität im Ostseeraum feiert. Neben Vorträgen von international renommierten Experten aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Polen werden dem ursprünglichen Gedanken einer Arbeitstagung folgend vor allem auch Doktoranden und Doktorandinnen aktiv mitwirken. Dieses Zwei-Ebenen-Format bietet jungen Nachwuchswissenschaftlern die Gelegenheit, ihre jüngsten und häufig noch unpublizierten Ergebnisse in einer kompetent-diskursfreudigen Atmosphäre internationalen Experten vorzustellen.

Informationen zur Tagung finden Sie unter: https://www.fc17.uni-rostock.de/en/

Kontakt:
Prof. Dr. Wolfram W. Seidel
Universität Rostock
Institut für Chemie
Tel.: +49 381 498-6380
e-mail: wolfram.seidel@uni-rostock.de

Hinweise zur Teilnahme:

Termin:

24.02.2019 - 26.02.2019

Veranstaltungsort:

Hörsaal am Institut für Physik
Albert-Einstein-Straße 23-24
18059 Rostock
Mecklenburg-Vorpommern
Deutschland

Zielgruppe:

Wissenschaftler

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Chemie

Arten:

Konferenz / Symposion / (Jahres-)Tagung

Eintrag:

20.02.2019

Absender:

Ann-Kathrin Schöpflin

Abteilung:

Presse- und Kommunikationsstelle

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event62906


Hilfe

Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
Verknüpfungen

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

Klammern

Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

Wortgruppen

Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

Auswahlkriterien

Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
Okay