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02.04.2019 - 02.04.2019 | Berlin

Pressekonferenz: Ost-Migrantische Analogien: Konkurrenz um Anerkennung

Das DeZIM-Institut stellt erste Ergebnisse aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zu Abwertungs- und Anerkennungserfahrungen unterrepräsentierter Gruppen in Deutschland vor.

Bedeutende Teile der deutschen Gesellschaft teilen Erfahrungen von Abstiegsangst, sozialer Ungleichheit und politischer Entfremdung. Zwei Gruppen sind dabei parallel zu strukturellen Ausschlüssen auch von deutlichen symbolischen Abwertungen betroffen: Migrant*innen - und innerhalb dieser Gruppe besonders Muslim*innen - und Ostdeutsche.

Lassen sich Parallelen ziehen zwischen den Ausgrenzungserfahrungen von Ostdeutschen und denen von Migrant*innen , insbesondere Muslim*innen oder ist diese Analogie absurd? Der Vergleich hat eine intuitive Anziehungskraft und wurde in aktuellen Diskussionen oft gezogen, allerdings wurde ihm auch stark widersprochen. In jedem Fall gibt es kaum wissenschaftliche Untersuchungen hierzu. Das DeZIM-Institut stellt jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz erste Ergebnisse aus einer Studie vor, die sich mit diesen Analogien beschäftigt:

Gibt es Ähnlichkeiten in gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber unterrepräsentierten Gruppen, z.B. gegenüber Ostdeutschen und Muslim*innen?
Sind sich die Ostdeutschen der Abwehr und Ausgrenzung bewusst?
Welche Folgen hat die Wahrnehmung, in der sozialen Hierarchie unten zu stehen, auf die Bereitschaft, andere benachteiligte Gruppen und ihre Aufstiege anzuerkennen?
Inwieweit liegt die erhöhte Abwehr anderer Gruppen auch an dem Gefühl, selbst benachteiligt zu sein?

An der Pressekonferenz nehmen teil:

Prof. Dr. Naika Foroutan, Leiterin des DeZIM-Instituts
Prof. Dr. Frank Kalter, Leiter des DeZIM-Instituts
Dr. Coşkun Canan, Projektleiter DeZIM-Institut
Daniel Kubiak, Humboldt-Universität zu Berlin

Hinweise zur Teilnahme:
Zu dieser Pressekonferenz laden wir Sie ganz herzlich ein und bitten um Anmeldung unter presse@dezim-institut.de.

Termin:

02.04.2019 11:00 - 12:30

Veranstaltungsort:

DeZIM-Institut
Mauerstraße 76
3.OG
10117 Berlin
Berlin
Deutschland

Zielgruppe:

Journalisten

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Gesellschaft, Politik

Arten:

Pressetermine

Eintrag:

22.03.2019

Absender:

Julia Jorch

Abteilung:

Kommunikation und Wissenstranfer

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event63150


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