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27.05.2019 - 27.05.2019 | Berlin

Recht oder Gefühl – Diskussionsreihe „Politik (o)der Gefühle: Der Demokratie-Dialog“

Recht hat, wie Juristen gerne betonen, nur mittelbar mit Gerechtigkeit zu tun. Aber kann sich Rechtsprechung dauerhaft ungerecht anfühlen, ohne an Legitimität einzubüßen? Welche Rolle spielen Gefühle im Recht?
Das „gesunde Rechtsempfinden“ des Dritten Reiches möchte wohl kaum jemand zurück, ein Rechtsgefühl braucht es zur Rechtsauslegung aber doch. Wie viel und welche Gefühle sind zu viel für einen Rechtsstaat?

„Recht oder Gefühl“ ist die zweite Veranstaltung der Diskussionsreihe „Politik (o)der Gefühle: Der Demokratie-Dialog“ des Forschungsbereichs Geschichte der Gefühle am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

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Podiumsgäste

• Dr. Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung des Landes Berlin
• Dr. Mehmet Daimagüler, Rechtsanwalt
• Sandra Schnädelbach, Historikerin am Forschungsbereich Geschichte der Gefühle

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Anlässlich von 70 Jahren Demokratie in Deutschland diskutieren Politiker*innen, Jurist*innen, Publizist*innen, Philosoph*innen mit Historiker*innen über Gegensätze im öffentlichen und politischen Raum: Ist Toleranz das Höchste, was von der Zivilgesellschaft zu erwarten ist, wird sie Minderheiten aus einer Machtposition „gewährt“? Soll man mit allen reden oder ist es besser zu schweigen, wenn die Differenz zu groß wird? Gibt es eine moralische Verpflichtung, sich für die Demokratie zu engagieren oder ist Desinteresse nicht auch ein demokratisches Recht? Und wie steht es überhaupt um das Verhältnis von Recht und dem berühmt-berüchtigten „Rechtsempfinden“?

Die Gesprächsreihe hat sich zum Ziel gesetzt, diese Fragen historisch zu erforschen, gesellschaftlich einzufangen, juristisch zu verorten und politisch produktiv zu machen. Der besondere Blickwinkel dabei: die Rolle von Gefühlen sowohl als Ausdruck wie auch als Treiber von Politik und Öffentlichkeit – als Kristallisationspunkt, an dem sich die Reibungspunkte zwischen Differenz und Homogenität zeigen.

Hinweise zur Teilnahme:
Da die Platzzahl begrenzt ist, bitten wir um Registrierung unter berkes@mpib-berlin.mpg.de.

Termin:

27.05.2019 19:00 - 21:00

Veranstaltungsort:

Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Lentzeallee 94
14195 Berlin
Berlin
Deutschland

Zielgruppe:

Journalisten, jedermann

Relevanz:

lokal

Sachgebiete:

Geschichte / Archäologie, Politik, Recht

Arten:

Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

23.05.2019

Absender:

Artur Krutsch

Abteilung:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event63827

Anhang
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