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02.09.2019 - 02.09.2019 | Berlin

E-Tretroller auf oder neben der Spur?! - Erster Erfahrungsaustausch zum Umgang mit E-Tretrollern

Seminar für Führungs- und Fachpersonal aus den Straßenverkehrsbehörden, Verkehrsplanung, Recht, Finanzen, Stadtplanung und Stadtentwicklung sowie für Ratsmitglieder

Darum geht's…
In Deutschland sind seit Mitte 2019 E-Tretroller - auch als E-Scooter bekannt - für den öffentlichen Straßenverkehr mit Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung zugelassen. Private Anbieter, die zum großen Teil schon im Ausland tätig sind, warteten sehnsüchtig auf die Zulassung der Fahrzeuge durch das Kraftfahrzeugbundesamt.
Nach den Vorstellungen der privaten Anbieter sind E-Tretroller das ideale Verkehrsmittel für kurze Wege in urbanen Gebieten und stellen vor allem eine Lösung für die "letzte Meile" im intermodalen Verkehr dar. Viele - vor allem größere - Städte befürchten ein ähnliches Chaos an umherliegenden Elektrokleinstfahrzeugen auf Bürgersteigen, in Parks und Grünlagen wie mit den stationslosen Leihrädern: Dies durfte und darf sich nicht wiederholen. Durch das hohe Medieninteresse stehen die Kommunen unter Handlungsdruck und -bedarf.
Einige Städte haben mit Anbietern Vereinbarungen zum Umgang mit E-Tretrollern geschlossen, die im Brennpunktseminar diskutiert und erste Erfahrungen ausgetauscht werden sollen. Zentral bleibt die Frage, ob die Elektrokleinstfahrzeuge einen verkehrlichen Nutzen bringen oder nur ein Geschäftsmodell abbilden? Unabhängig vom Verleih wird über E-Tretroller als Verkehrsmittel diskutiert: Werden Autofahrten ersetzt und ÖV-Fahrten begünstigt oder werden nur Fußwege monetarisiert? Reicht die ohnehin untermaßige Radverkehrsinfrastruktur, um die neuen Fahrzeuge aufzunehmen oder weichen die Nutzenden- illegalerweise - auf Bürgersteige aus und bedrängen Zufußgehende und andere Schutzbedürftige? Welche Voraussetzungen müssten geschaffen werden, dass Elekt-rokleinstfahrzeuge als Lösung und nicht als Bedrohung im öffentlichen Raum wahrgenommen werden? Der Blick ins Ausland, zu anderen Verkehrsmitteln und über den verkehrsplanerischen Tellerrand hilft, die Fragestellungen aus mehreren Perspektiven zu diskutieren.

Hinweise zur Teilnahme:
Teilnahmegebühr
Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen,
städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:
• 160,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
• 250,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Mitglieds-
kom¬mu¬nen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistages sowie NGO's.

Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 310,– Euro.

Termin:

02.09.2019 10:30 - 17:15

Anmeldeschluss:

19.08.2019

Veranstaltungsort:

Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13–15 (Eingang 14–15)
10969 Berlin
Berlin
Deutschland

Zielgruppe:

jedermann

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Gesellschaft, Politik, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport, Wirtschaft

Arten:

Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

11.07.2019

Absender:

Sylvia Koenig

Abteilung:

Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event64225

Anhang
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