Klimawandel, geopolitische Krisen und gesellschaftliche Polarisierung prägen unsere Gegenwart. Gerade in dieser Situation stellt sich die Frage nach der Hoffnung neu: Wie kann sie Orientierung geben, ohne naiver Optimismus zu sein?
Die französische Philosophin Corine Pelluchon unterscheidet Hoffnung von Optimismus. Sie versteht Hoffnung nicht als psychologische Haltung, sondern als Tugend mit politischer Dimension.
In ihrer ISOE-Lecture zeigt sie, warum Hoffnung die Fähigkeit ist, die Zukunft in der Gegenwart zu erkennen – und wie sie helfen kann, Verzweiflung und Ohnmacht in konstruktives Engagement zu verwandeln. Mit Blick auf aktuelle Krisen wird Pelluchon zudem diskutieren, welche Energie aus Hoffnung entstehen kann und wie sich eine solche transformative Kraft von den destruktiven Kräften des Nationalismus und Populismus unterscheidet.
Hinweise zur Teilnahme:
Die jährliche ISOE-Lecture wird veranstaltet vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Kooperation mit der Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Umweltsoziologie, FB03 der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Termin:
05.02.2026 18:00 - 19:30
Veranstaltungsort:
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1
Hörsaalgebäude HZ 7
60323 Frankfurt am Main
Hessen
Deutschland
Zielgruppe:
jedermann
E-Mail-Adresse:
Relevanz:
regional
Sachgebiete:
Gesellschaft, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
Arten:
Vortrag / Kolloquium / Vorlesung
Eintrag:
24.10.2025
Absender:
Melanie Neugart
Abteilung:
Wissenskommunikation und Wissenstransfer
Veranstaltung ist kostenlos:
ja
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event80319
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