Hintergrund
Die Zehnte Altersberichtskommission hat von der Bundesregierung den Auftrag bekommen, bis Frühjahr 2027 einen Bericht zum Thema „Bildung und Lernen im Alter“ zu verfassen. Die Kommission möchte in ihrem Bericht auf der Grundlage möglichst aktueller empirischer Daten herausarbeiten, welche Rolle Bildung und Lernen für das Leben im Alter spielen. Dabei soll vor allem die Unterschiedlichkeit und Vielfalt des Lebens im Alter beachtet werden. Mehr zur Altersberichterstattung und zum Zehnten Altersbericht auf www.zehnter-altersbericht.de
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Workshop
Viele wichtige empirische Fragen zu Bildung und Lernen im Alter wurden bislang noch nicht untersucht, obwohl dafür Daten aus nationalen und internationalen Datensätzen vorliegen (z. B. DEAS, SHARE, SOEP, PIAAC, AES). Auf dem von der Zehnten Altersberichtskommission durchgeführten Workshop vom 9.–13. März 2026 in Freiburg im Breisgau sollen deshalb in einer Gruppe interessierter (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen kleine empirische Expertisen zu vorab definierten Fragestellungen erstellt werden.
Interessierte Personen können sich bis zum 16. Februar 2026 um die Teilnahme am Workshop bewerben. Für die eingeladenen Teilnehmerinnen werden die Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten übernommen. Mitglieder der Zehnten Altersberichtskommission (u. a. Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff und Prof. Dr. Mathias Kliegel) werden vor Ort sein und die Datenauswertung und die Arbeit an den Expertisen begleiten. Die Expertisen werden kurz nach dem Workshop als zitierfähige Preprints publiziert, so dass im Zehnten Altersbericht darauf verwiesen werden kann. Anschließend werden die Teilnehmerinnen von Mitgliedern der Altersberichtskommission dabei unterstützt, die Manuskripte zu einer Veröffentlichung in einem Journal mit Peer Review weiterzuentwickeln (z. B. in einem möglichen Special Issue im European Journal of Ageing, aber auch eine Veröffentlichung in einem anderen Journal wäre möglich). Die Teilnehmer*innen und ihre Beiträge für den Altersbericht werden im Altersbericht selbst sowie in der Öffentlichkeitsarbeit zum Bericht benannt und hervorgehoben.
Teilnehmer*innen
Zehn (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Psychologie, Bildungsforschung, Gerontologie, Soziologie, Ökonomie u. Ä.
Termin und Ort
Montag, 9. März 2026, 9.00 Uhr bis Freitag, 13. März 2026, 14.00 Uhr
(Anreise am 8. März 2026)
Die Arbeitsräume werden von der Katholischen Hochschule Freiburg zur Verfügung gestellt (Campus II, Charlottenburger Str. 18, 79114 Freiburg im Breisgau).
Die Unterbringung findet im Hotel Viavelo (Am Bischofskreuz 15, 79114 Freiburg im Breisgau) statt.
Bewerbung
Die Bewerbung sollte das Folgende umfassen:
CV
Kurzes Motivationsschreiben (1 Seite)
Projektskizze: Thema und Abstract mit Forschungsfrage(n), Hypothesen und Analyseplan (2 Seiten)
Die Bewerber*innen sollten sich explizit auf eine oder mehrere der unten angegebenen Fragestellungen beziehen. Ziel ist die empirische Bearbeitung dieser Forschungsfragen auf Basis vorhandener nationaler und internationaler Datensätze (z. B. DEAS, SHARE, SOEP, PIAAC, AES). Ein inhaltlich begründetes, erstes Auswertungskonzept sollte Bestandteil der Bewerbung sein.
Die Projekte, mit denen Interessierte sich bewerben, sollen von klar abgegrenzten, empirisch prüfbaren Forschungsfragen ausgehen und in der Regel quantitative Analysen auf Basis bestehender Datensätze umfassen. Ergänzende längsschnittliche oder Mixed-Methods-Ansätze sind möglich, sofern sie im Rahmen des Workshops realistisch umsetzbar sind. Rein konzeptionelle Arbeiten oder Machbarkeitsstudien ohne konkrete Auswertungsstrategie sind nicht vorgesehen.
Der analytische Umfang der vorgeschlagenen Projekte sollte so gewählt sein, dass innerhalb des fünftägigen Workshops ein kohärentes Preprint-Manuskript (8–12 Seiten) erarbeitet werden kann. Explorative Analysen mit klarer Fragestellung und transparenter Methodik sind ausdrücklich erwünscht.
Bewerber*innen sollten über eigene Erfahrung mit dem vorgeschlagenen Datensatz verfügen oder einen gesicherten Datenzugang nachweisen können. Der Workshop ist nicht als Einführung in Datensätze oder statistische Methoden konzipiert, sondern setzt entsprechende Vorkenntnisse voraus.
Die Arbeit im Workshop erfolgt in Teams von zwei bis drei Personen. Einzelbewerbungen sind möglich. Die finale Zusammenstellung der Teams erfolgt vor dem Workshop auf Basis der thematischen und methodischen Passung der eingereichten Vorschläge.
Bewerbungen und Papers sind auf Deutsch oder auf Englisch möglich.
Erwarteter Output
Während des Workshops bzw. kurzfristig nach dem Workshop:
Am letzten Tag des Workshops: Präsentation der Fragestellung, des Vorgehens, der Ergebnisse
Expertise (8–12 Seiten) in Form eines zitierfähigen Working Papers / Preprints
1-seitige Policy Summary
Mittelfristig nach dem Workshop:
Peer-reviewed Paper
Bewerbungsschluss
Montag, 16. Februar 2026, 24.00 Uhr
Auswahl
Die Auswahl der Teilnehmer*innen erfolgt auf Grundlage der thematischen Passung zur jeweiligen Forschungsfrage, der Qualität und Realisierbarkeit des Analyseplans, der methodischen Kompetenzen sowie der Erfahrung mit einschlägigen Datensätzen.
Kontakt für Bewerbungen und Rückfragen
Dr. Frank Berner
Geschäftsstelle für die Altersberichte der Bundesregierung
Deutsches Zentrum für Altersfragen
Manfred-von-Richthofen-Str. 2
12101 Berlin
frank.berner@dza.de
+49 30 260 740-76
Hinweise zur Teilnahme:
Für die eingeladenen Teilnehmerinnen werden die Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten übernommen.
Termin:
09.03.2026 ab 09:00 - 13.03.2026 14:00
Anmeldeschluss:
16.02.2026
Veranstaltungsort:
Katholische Hochschule Freiburg
Campus 2
Charlottenburger Straße 18
79114 Freiburg im Breisgau
Baden-Württemberg
Deutschland
Zielgruppe:
Wissenschaftler
E-Mail-Adresse:
Relevanz:
überregional
Sachgebiete:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Pädagogik / Bildung, Psychologie
Arten:
Seminar / Workshop / Diskussion
Eintrag:
21.01.2026
Absender:
Janina Seibel
Abteilung:
Hochschulkommunikation
Veranstaltung ist kostenlos:
ja
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event80817
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