Im Max-Planck-Institut für Psychiatrie läuft bald eine Studie mit jungen Erwachsenen an: Sie soll Aufschluss darüber geben, wie sich verschiedene Trainingsformen auf Symptome, Kognition und Lebensqualität junger depressiver Patient*innen auswirken. Ziel ist es außerdem, mithilfe klinischer, psychophysiologischer und biologischer Messungen genauer zu verstehen, über welche Mechanismen Bewegung zur Verbesserung depressiver Erkrankungen beiträgt und welche Marker eine individualisierte Behandlung ermöglichen könnten.
Falkai fragt sich mit seinen Teams auch, wie sich Sport auf neurobiologischer Ebene auf die Gehirnplastizität und damit auf das Lernen auswirkt. Sie haben herausgefunden, dass bei körperlicher Aktivität dank bestimmter Botenstoffe genau der Gehirnbereich wächst, der für das Lernen zuständig ist. In ihren Studien konnten die Wissenschaftler*innen und Ärzt*innen die typischen kognitiven Defizite schizophrener Patient*innen durch gezieltes Training reduzieren. - Was bedeutet das für andere psychische Erkrankungen? Und was lässt sich für gesunde Menschen daraus ableiten?
Nach dem Einblick in die Forschung und praktischen Tipps können Zuhörer*innen Fragen stellen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Zugangslink findet sich auf der Website des Instituts: https://www.psych.mpg.de/mindmatters
Hinweise zur Teilnahme:
Veranstaltung findet ausschließlich online statt.
Termin:
10.03.2026 18:00 - 19:00
Veranstaltungsort:
online
München
Bayern
Deutschland
Zielgruppe:
jedermann
E-Mail-Adresse:
Relevanz:
überregional
Sachgebiete:
Biologie, Medizin, Psychologie, Sportwissenschaft
Arten:
Vortrag / Kolloquium / Vorlesung
Eintrag:
16.02.2026
Absender:
Anke Schlee
Abteilung:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Veranstaltung ist kostenlos:
ja
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event80987
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