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15.04.2026 - 15.04.2026 | Hagen

Fünf Jahre nach dem Starkregen in Hagen

Fünf Jahre nach dem verheerenden Starkregenereignis in Hagen, das mit überfluteten Straßen, vollgelaufenen Kellern und teils unzugänglichen Stadtteilen die Verwundbarkeit der Stadt Hagen deutlich machte, lädt die Ringvorlesung „Energie, Umwelt & Nachhaltigkeit“ zu einer aktuellen Einordnung von Extremwetter und Klimawandel ein. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt UB Hagen-Märkischer Kreis (Hochwasserhilfe) und dem Umweltamt durchgeführt.

Im Mittelpunkt steht der Vortrag von Miriam Wagner-Jacht (Deutscher Wetterdienst): „Starkregen und Hitzewelle – Ist der Klimawandel schuld?“, ergänzt um Hagener Perspektiven: Expertinnen und Experten aus dem Umweltamt und der Hochwasserhilfe der Wohlfahrtsverbände berichten über das damalige Ereignis und darüber, was sich seitdem in Hagen getan hat, um die Stadt widerstandsfähiger zu machen.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion mit der Referentin des Deutschen Wetterdienstes und den lokalen Akteureninnen und Akteuren. Bei einem gemeinsamen Ausklang können die Besucherinnen und Besucher an Informationsständen mehr über aktuelle Entwicklungen zum Hochwasserschutz in Hagen erfahren und den Abend im Gespräch fortsetzen.

Ablauf:
17:15 – 17:45 Uhr: Einlass und Fotoaustellung im Foyer (für das Publikum im Ratssaal)
17:45 – 18:00 Uhr: Eröffnung und Grußworte
18:00 – 18:15 Uhr: Vorstellung der Referentin
18:15 – 19:00 Uhr: Vortrag Miriam Wagner-Jacht (Deutscher Wetterdienst)
19:00 – 19:20 Uhr: Lokale Perspektiven auf das Starkregenereignis 2021
19:20 – 19:55 Uhr: Nachgefragt – Diskussion mit dem Publikum
19:55 – 20:00 Uhr: Schlussworte
ab 20:00 Uhr: Austausch an Informationsständen (für das Publikum in Hagen)Zum Vortrag

Vortrag von Frau Miriam Wagner-Jacht: Starkregen und Hitzewelle – Ist der Klimawandel schuld?

Extrem­wetter­ereignisse wie Starkregen oder Hitze­wellen werden häufiger – zumindest in der medialen Bericht­erstat­tung. Immer wieder stellt sich nach einem solchen Ereig­nis die Frage, ob der Klima­wandel daran schuld war. Doch was bedeutet der Klima­wandel für unser Wetter in Deutsch­land wirklich? Welche Auswir­kungen hat er bereits jetzt und was können wir zukünftig erwarten? Wie hat sich die Wahr­schein­lichkeit für das Eintreten bestimmter Extrem­wetter­ereignisse verändert? Die noch recht junge Wissen­schaft der Attribu­tions­forschung bemüht sich darum, Antworten auf diese Fragen zu geben. In diesem Vortrag geht es zunächst um die Grund­lagen des aktuellen Klima­wandels in Deutsch­land, gefolgt von einer Vorstellung der Attribu­tions­forschung am Beispiel des Ahrtal-Stark­regen­ereignisses 2021.

Hinweise zur Teilnahme:
Die Anmeldung erfolgt über die Veranstaltungswebseite.

Eine virtuelle Teilnahme ist möglich. Hierbei beginnt die Veranstaltung erst um 17.45 Uhr.

Termin:

15.04.2026 17:15 - 20:00

Veranstaltungsort:

Ratssaal der Stadt Hagen, Rathausstraße 11, 58095 Hagen
58095 Hagen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Zielgruppe:

jedermann

Relevanz:

regional

Sachgebiete:

Energie, Geowissenschaften, Gesellschaft, Politik, Umwelt / Ökologie

Arten:

Vortrag / Kolloquium / Vorlesung

Eintrag:

12.03.2026

Absender:

Benedikt Reuse

Abteilung:

Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event81175


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