In einem Zeitalter sich zuspitzender ökologischer, sozialer und politischer Krisen stellt sich die Frage nach gesellschaftlicher Transformation und nachhaltiger Entwicklung dringlicher denn je. Wie kann nun Bildung dazu beitragen, dass Menschen nicht nur über Wandel sprechen, sondern ihn aktiv und kritisch mitgestalten? Wie können wir lernen, anders zu leben – offen für Veränderungen, die tief in unseren Alltag eingreifen und unsere Routinen sowie die Art und Weise unseres Zusammenlebens grundlegend in Frage stellen?
Der Vortrag plädiert für eine transformative Bildung, die demokratisch, dialogisch und partizipativ gestaltet ist. Im Unterschied zu klassischen Konzepten der Bildung für nachhaltige Entwicklung steht hier nicht nur das gemeinsame Lernen, sondern vor allem die demokratische Gestaltung von Bildungsprozessen im Mittelpunkt: als Raum für kritisches Denken, Selbstermächtigung und wirkliche Teilhabe an Transformationsprozessen. Der Vortrag diskutiert Möglichkeiten und Grenzen dieses Ansatzes – insbesondere vor dem Hintergrund aktueller regressiver gesellschaftlicher Tendenzen und wachsender Polarisierung.
Hinweise zur Teilnahme:
Es ist auch eine virtuelle Teilnahme möglich.
Die Anmeldung erfolgt über die Veranstaltungswebseite.
Termin:
10.06.2026 18:00 - 19:45
Veranstaltungsort:
Campus der FernUniversität in Hagen, Universitätsstr. 33, Gebäude 2, Raum 1-3
58097 Hagen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Zielgruppe:
jedermann
Relevanz:
überregional
Sachgebiete:
Energie, Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Politik, Umwelt / Ökologie
Arten:
Vortrag / Kolloquium / Vorlesung
Eintrag:
12.03.2026
Absender:
Benedikt Reuse
Abteilung:
Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Veranstaltung ist kostenlos:
nein
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event81176
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