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09.04.2026 - 10.04.2026 | Berlin

Philipp Schwartz Forum - Ausblick und Rückblick nach 10 Jahren Philipp Schwartz-Initiative

Am 9. und 10. April lädt die Alexander von Humboldt-Stiftung zum Philipp Schwartz Forum nach Berlin ein, um über internationale Wissenschaftsfreiheit sowie den Schutz von gefährdeten Forschenden zu diskutieren.

10 Jahre Philipp Schwartz-Initiative – 10 Jahre Unterstützung für gefährdete Forschende

Weltweit geraten Forschende zunehmend unter Druck. Wissenschaftler*innen, die in ihren Herkunftsländern erheblicher und anhaltender persönlicher Gefährdung ausgesetzt sind, können ihre Arbeit mit Hilfe eines Stipendiums der Philipp Schwartz-Initiative der Humboldt-Stiftung in Deutschland fortsetzen.

Um gefährdete Forschende und alle, die sie auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene unterstützen, zu vernetzen, richtet die Alexander von Humboldt-Stiftung das Philipp Schwartz Forum mit etwa 400 Teilnehmenden in Berlin aus. Das Forum am 9. und 10. April schaut auf zehn Jahre Unterstützung durch die Initiative zurück und richtet den Blick auf die Herausforderungen, die die kommenden Jahre prägen werden. Die Erfahrungen der Wissenschaftler*innen, die in ihrer Heimat bedroht sind, sollen Forschenden und politisch Aktiven in Deutschland und Europa Informationen aus erster Hand sowie Impulse für den Schutz der Wissenschaftsfreiheit und die institutionelle Förderung gefährdeter Forschender geben.

Zweitägige Vernetzungsveranstaltung

Am ersten Tag des Forums berichten Stipendiat*innen aus dem Sudan und der Ukraine mit ihren wissenschaftlichen Mentor*innen, was aus ihrer Sicht eine erfolgreiche und für beide Seiten gewinnbringende Zusammenarbeit ausmacht. In einer weiteren Session geht es um die Chancen, die entstehen, wenn Forschende sich mithilfe von Diaspora-Netzwerken für den Erhalt und möglichen Wiederaufbau von Wissenschaftssystemen in akuten Konflikt- sowie Post-Konflikt Kontexten einsetzen.
Der zweite Tag der Veranstaltung bietet den Teilnehmenden Workshops zu Karriereplanung, Vernetzung und mentaler Gesundheit.

Die Philipp Schwartz-Initiative

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde 2015 gemeinsam von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und auch mit Mitteln von Stiftungen aus dem In- und Ausland unterstützt. Seit 2016 gewährt die Initiative Universitäten und Forschungseinrichtungen in Deutschland Fördermittel für die Aufnahme von gefährdeten Forschenden für einen Zeitraum von zwei Jahren.

147 Hochschulen haben mittlerweile Geförderte aufgenommen und Strukturen und Kompetenzen aufgebaut, um sie bestmöglich einzubinden. Mehr als 674 gefährdete Forschende aus über 30 Ländern haben so in Deutschland eine neue wissenschaftliche Heimat gefunden. Unter anderem auch durch Sonderprogramme für Forschende aus der Ukraine, Afghanistan oder dem Iran, die die Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt in Reaktion auf geopolitische Entwicklungen und Krisenherde kurzfristig eingerichtet hat.

Hinweise zur Teilnahme:
Journalist*innen melden sich zur Akkreditierung bitte bis 7. April per E-Mail an presse[at]avh.de an.
Bitte beachten Sie, dass Fotografieren zum Schutz der Teilnehmenden nicht gestattet ist.
Die Konferenzsprache ist Englisch.

Termin:

09.04.2026 ab 14:00 - 10.04.2026 15:00

Anmeldeschluss:

07.04.2026

Veranstaltungsort:

Henry-Ford-Bau der FU Berlin
Garystraße 35
14195 Berlin
Berlin
Deutschland

Zielgruppe:

Journalisten

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

fachunabhängig

Arten:

Konferenz / Symposion / (Jahres-)Tagung, Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

27.03.2026

Absender:

Kristina Güroff

Abteilung:

Pressereferat

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event81278

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