Steffen Martus beschäftigt sich in seinem Buch mit literarischen Texten, die die tiefgreifenden Umbrüche der Bundesrepublik seit 1989 erfahrbar machen. Dabei verbindet er Archivarbeit und Zeitdiagnose, ohne das Eigenleben der Literatur aus dem Blick zu verlieren.
Im Gespräch mit Julika Griem (Direktorin des College for Social Sciences and Humanities, Universität Duisburg-Essen) und Friedrich Balke (Ruhr-Universität Bochum) geht es um Möglichkeiten und Grenzen einer gegenwartsbezogenen Literaturgeschichte.
Steffen Martus ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde 2015 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. Sein Buch erschien 2025.
Über das College for Social Sciences and Humanities
Das College for Social Sciences and Humanities fördert die geistes- und sozialwissenschaftliche Spitzenforschung in der Universitätsallianz Ruhr und stärkt ihre internationale Vernetzung und Sichtbarkeit. Als Institute for Advanced Study schafft es ein universitätsübergreifendes Forum für die Erschließung und Weiterentwicklung innovativer Forschungsfelder und setzt Impulse für interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften.
Hinweise zur Teilnahme:
Termin:
29.04.2026 18:30 - 20:00
Anmeldeschluss:
28.04.2026
Veranstaltungsort:
College for Social Sciences and Humanities (Universitätsallianz Ruhr), Lindenallee 39
45127 Essen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Zielgruppe:
jedermann
E-Mail-Adresse:
Relevanz:
regional
Sachgebiete:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Sprache / Literatur
Arten:
Vortrag / Kolloquium / Vorlesung
Eintrag:
16.04.2026
Absender:
Melina Wachtling
Abteilung:
Ressort Presse - Stabsstelle des Rektorats
Veranstaltung ist kostenlos:
ja
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event81412
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