Werden heteronormative Geschlechterverhältnisse durch Recht stabilisiert? Wirken sich vergeschlechtlichte Vorstellungen von Vulnerabilität und Bedrohung in Strafverfolgung, Strafverfahren und Strafvollzug aus? Und inwieweit ist in diesem Feld ein historischer und systembedingter Wandel im 20. und 21. Jahrhundert zu beobachten? Der interdisziplinär angelegte Workshop bringt Kulturanthropolog:innen, Kriminolog:innen und Historiker:innen miteinander ins Gespräch, um zu zeigen, wie Hetero- und Homonormativität Konzepte und Praktiken des Strafens im 20. und 21. Jahrhundert durchdrangen, möglicherweise aber auch herausforderten und dies noch immer tun.
Hinweise zur Teilnahme:
Termin:
17.09.2026 ab 09:30 - 18.09.2026 14:00
Anmeldeschluss:
16.09.2026
Veranstaltungsort:
Martin-Luther-Straße 14
17489 Mecklenburg-Vorpommern - Greifswald
Mecklenburg-Vorpommern
Deutschland
Zielgruppe:
Wissenschaftler, jedermann
E-Mail-Adresse:
Relevanz:
international
Sachgebiete:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Recht
Arten:
Seminar / Workshop / Diskussion
Eintrag:
13.08.2026
Absender:
Katja Kottwitz
Abteilung:
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald
Veranstaltung ist kostenlos:
ja
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event81986
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