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Veranstaltung


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16.10.2025 - 16.10.2025 | Bielefeld

Konfliktforum „Konfliktbearbeitung als (neue) Aufgabe von Hochschulen?"

Hochschulen stehen aktuell unter großem Druck: Debatten um „Cancel Culture“, der Umgang mit Protesten auf dem Campus oder Anfeindungen gegenüber Forschenden und Lehrenden prägen derzeitige Diskussionen. Angesichts einer zunehmend polarisierten Debattenkultur sind Hochschulen gefordert, zu gesellschaftspolitischen Fragen Stellung zu beziehen und Regelungen für daraus entstehende Konflikte zu finden.

Vor besondere Herausforderungen sind Hochschulen durch folgendes Spannungsfeld gestellt: Während die Freiheit wissenschaftlicher Forschung und Lehre einerseits zu ihrem zentralen Selbstverständnis gehört, haben Hochschulen andererseits den Schutz vulnerabler Gruppen und konstruktive Diskursräume zu gewährleisten.

Wie können Hochschulen als Orte akademischer Freiheit und freier Meinungsäußerung gleichzeitig sichere Räume schaffen, die Diskriminierung und Ausgrenzung ihrer Mitglieder verhindern? Wie gelingt es Hochschulen, dieser komplexen Verantwortung zu begegnen? Welche Möglichkeiten und Grenzen der Konfliktbearbeitung gibt es in diesem Feld? Und welche Rolle nehmen Hochschulen damit für die Regelung gesellschaftlicher Konflikte ein?

Datum geht es beim Konfliktforum „Konfliktbearbeitung als (neue) Aufgabe von Hochschulen? Zum Umgang mit ‚Cancel Culture‘, Protest und Anfeindung“. Bei der Veranstaltung diskutiert das Publikum mit den Gästen Mario Clemens und Dr. Christian Hochmuth Fälle, in denen es an Hochschulen zu Spannungen zwischen dem Anspruch auf Meinungsfreiheit und dem Bedürfnis nach Schutz vor diskriminierenden Positionen kommt. Die Veranstaltung richtet sich an Hochschulangehörige aus Verwaltung, Forschung und Lehre sowie Fachkräfte im Bereich Beratung, Coaching und Konfliktmanagement – sowie alle, die sich für Konfliktbearbeitung an Hochschulen interessieren.

Die Referenten:
Mario Clemens ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Konfliktmanagement der Europa-Universität Viadrina. Er beschäftigt sich u.a. mit Konfliktdynamiken an Hochschulen sowie mit Fragen der Streit- und Gesprächskultur in pluralen Gesellschaften. Aktuell promoviert er zum Thema politischer Urteilskraft.

Dr. Christian Hochmuth ist Geschäftsführer des Instituts für Konfliktmanagement der Europa-Universität Viadrina. An der Viadrina leitet er die Konfliktmoderationsstelle für Universitätsangehörige und ist hier wie an weiteren Hochschulen in Deutschland und Österreich als Konfliktbearbeiter, Konfliktberater und Mediator tätig. In seiner Praxisforschung befasst er sich mit Konflikten und Umgangsweisen mit Konflikten an Hochschulen und Bildungseinrichtungen.

Moderation: Kerstin Eppert und Sonja Fücker (ConflictA).

Das Format:
Das „Konfliktforum“ der ConflictA ist als ein offener Raum zum Austausch über unterschiedliche Konfliktthemen angelegt. Ein Gast/eine Gästin gibt einen Impuls aus seiner/ihrer Erfahrung oder Praxisarbeit, der für die Teilnehmenden als Startpunkt für einen gemeinsamen Austausch, Fragen und Diskussionen dient – immer in einem respektvollen Ton natürlich. In diesem Sinne lebt das Konfliktforum von Ihren/Euren Beiträgen.

Hinweise zur Teilnahme:
Die Veranstaltung findet online via Zoom statt; Anmeldungen auf der Website

Termin:

16.10.2025 13:00 - 14:00

Veranstaltungsort:

Online-Diskussion
33615 Bielefeld
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Zielgruppe:

Studierende, Wissenschaftler

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Gesellschaft, Politik, Psychologie

Arten:

Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

26.08.2025

Absender:

Jörg Heeren

Abteilung:

Medien und News

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event79902

Anhang
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