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Veranstaltung


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19.03.2026 - 19.03.2026 | Brandenburg

"Das blaue Wunder" - Comic-Präsentation und Podiumsdiskussion

Das "blaue Wunder" war der Spitzname des Rechenzentrums im Stahlwerk Brandenburg. Ein gleichnamiger Comic erzählt nun davon, wie die Arbeit dort computerisiert wurde. Er entstand im Rahmen des Leibniz-Labs „Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen“ der Leibniz-Gemeinschaft als Kooperation des Deutschen Museums München mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und dem Berliner Comiczeichner Aike Arndt.

1969 nahm mit dem R300 die erste EDV-Anlage im Stahl- und Walzwerk Brandenburg den Betrieb auf. Weit mehr als 100 Menschen – Programmierer, Datenfacharbeiterinnen oder Techniker – arbeiteten seitdem in der Computerabteilung des Werks. Noch heute treffen sich ehemalige Mitarbeiter*innen zum gemeinsamen Erinnern im Stahlwerk, das nun das Industriemuseum Brandenburg beherbergt.

Der Comic „Das blaue Wunder“ erzählt von den Erinnerungen dieser Menschen, von ihrer Arbeit mit den neuen Rechenmaschinen in den späten 1970er Jahren bis in die Zeit der Wende hinein. Er entstand im Rahmen des Leibniz-Labs „Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen“ der Leibniz-Gemeinschaft als Kooperation des Deutschen Museums München mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und dem Berliner Comiczeichner Aike Arndt. Am 19. März wird das Buch feierlich vorgestellt.

Programm:

17:00 Uhr - Begrüßung
- Marius Krohn, Leiter des Industriemuseums Brandenburg an der Havel
- Prof. Dr. Gabriele Metzler, Direktorin des ZZF

17:15 Uhr - Vorstellung des Comic-Projekts
- Dr. Dinah Pfau, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsches Museum München
- PD Dr. Michael Homberg, Leiter der Abteilung III: Medien- und Informationsgesellschaft des ZZF
- Dr. Johannes Kleinmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter, ZZF
- Aike Arndt, Comic-Künstler, Berlin

18:00 Uhr - Podiumsdiskussion "Von Programmierern, Locherinnen und der Stahlproduktion. Wie erinnern wir die Transformationen und Umbrüche im Stahl- und Walzwerk Brandenburg an der Havel und in (Ost)Deutschland?" mit:

- Elisabeth Kaiser, MdB, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland
- Dr. Tilmann Siebeneichner, Koordinator Leibniz-Lab „Umbrüche und Transformationen“, ZZF
- Dr. Johannes Kleinmann, ZZF
- Moderation: Dr. Dinah Pfau, Deutsches Museum München

Hinweise zur Teilnahme:
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termin:

19.03.2026 17:00 - 20:00

Veranstaltungsort:

Industriemuseum Brandeburg Havel, August-Sonntag-Straße 5
14770 Brandenburg
Brandenburg
Deutschland

Zielgruppe:

jedermann

Relevanz:

regional

Sachgebiete:

Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kunst / Design, Politik

Arten:

Ausstellung / kulturelle Veranstaltung / Fest, Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

23.02.2026

Absender:

Katja Herzberg

Abteilung:

Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event81030


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