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Wissenschaft
18.06.2026 - 18.06.2026 | München
Worin besteht der Schaden, den flächendeckendes politisches Lügen anrichtet?
Hannah Arendt sieht ihn nicht nur im Vertrauensverlust in die Politik. Vielmehr ist dadurch die Herstellung einer gemeinsamen Wirklichkeit gefährdet.
Das ideale totalitäre Subjekt ist nach Arendt nicht ein ideologisch überzeugtes, sondern eines, für das die Unterscheidungen zwischen Fakt und Fiktion und zwischen wahr und falsch nicht mehr existieren.
In ihrem Essay „Wahrheit und Politik“ argumentiert Hannah Arendt an zwei Fronten: einerseits gegen populistische und totalitäre Politik, die zugunsten der faktischen eine fiktive Welt herbeilügen will; andererseits gegen philosophische und szientifische Politik, die das Politische für obsolet erklärt, weil sie sich im Besitz der Wahrheit wähnt.
Vortrag von Prof. Dr. Sophie Loidolt
Hinweise zur Teilnahme:
Termin:
18.06.2026 19:00 - 21:00
Veranstaltungsort:
Hochschule für Philosophie München
Aula
Kaulbachstr. 31/33
80539 München
Bayern
Deutschland
Zielgruppe:
Journalisten, Studierende
E-Mail-Adresse:
Relevanz:
überregional
Sachgebiete:
Philosophie / Ethik, Politik
Arten:
Vortrag / Kolloquium / Vorlesung
Eintrag:
22.04.2026
Absender:
Kathrin Czychi
Abteilung:
Veranstaltungen
Veranstaltung ist kostenlos:
ja
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event81456
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