Hochtemperaturkorrosion

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07.11.2018 - 09.11.2018 | Jülich

Hochtemperaturkorrosion

Hochtemperaturkorrosion hat einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensdauer und die Betriebssicherheit von Hochtemperaturbauteilen, die in der (petro-) chemischen Industrie, in stationären Gasturbinen und Flugzeugtriebwerken, in Feuerungskesseln und Müllverbrennungsanlagen sowie in Brennstoffzellen und Hochtemperaturbatterien eingesetzt werden.

Steigende Betriebstemperaturen, zur Erhöhung des Wirkungsgrades in Luft- und Raumfahrt sowie in Energieumwandlungsanlagen, erfordern dabei neue Werkstoffe mit immer höheren Festigkeiten, die für diese höheren Einsatztemperaturen geeignet sind. Hochtemperaturkorrosion, welche durch Luft, heiße Verbrennungsgase sowie durch komplexe Gasgemische oder schmelzflüssige Ablagerungen hervorgerufen wird, begrenzt heute vielfach jedoch die Lebens­dauer von Turbinenschaufeln, Wärmetauscherrohren und anderen tragenden Strukturen. Da die Kombination von hoher mechanischer Festigkeit einerseits, und ausgezeichneter Hochtemperaturbeständigkeit andererseits, durch legierungstechnische Maßnahmen begrenzt ist, kommen insbesondere Schutzschichten gegen Hochtemperaturkorrosion eine besondere Rolle zu.
Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen daher die:
- Thermodynamischen und kinetischen Grundlagen der Korrosion;
- Methoden zur Prüfung von Materialien bei hohen Temperaturen, insbesondere in Verbrennungs- und Vergasungsatmosphären bei oxidierenden, sulfidierenden, aufkohlenden, chlorierenden und/oder nitrierenden Bedingungen sowie unter Schlacken und Schmelzen;
- Möglichkeiten der kontinuierlichen und diskontinuierlichen Prüfung;
- Analytische, mikroskopische und strukturelle Untersuchung zur Beurteilung von Korrosionsvorgängen

Diese Themen werden vertiefend erörtert und teilweise demonstriert.

Die Fortbildungsveranstaltung steht unter der fachlichen Leitung von
Dr. Dimitry Naumenko, Forschungszentrum Jülich GmbH

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung unter:(https://www.dgm.de/index.php?id=1508)

Hinweise zur Teilnahme:
Teilnahmegebühr für DGM-Mitglieder: 1.140 EUR inkl. MwSt.
Persönliche DGM-Mitglieder

DGM-Nachwuchsmitglied (<30 Jahre)*: 570 EUR inkl. MwSt.
Persönliche DGM-Mitglieder

Teilnahmegebühr: 1.240 EUR inkl. MwSt.
MitarbeiterInnen eines DGM-Mitgliedsunternehmens / -institutes erhalten 5%
Nachlass auf die Teilnahmegebühr.

Nachwuchsteilnehmer (<30 Jahre)*: 775 EUR inkl. MwSt.

* Nachwuchsplätze werden nur vergeben, wenn die Veranstaltung nicht voll ausgelastet ist. Spätestens drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn erhalten die angemeldeten Nachwuchsteilnehmer
eine Mitteilung, ob die Teilnahme möglich ist. Bei großer Nachfrage wird bei der Platzvergabe
das DGM-Nachwuchsmitglied bevorzugt.

In der Teilnahmegebühr sind enthalten:
• Seminarunterlagen • Pausengetränke • Mittagessen* • ein gemeinsames Abendessen*
(* Alle Preise verstehen sich inkl. 19% MwSt.)

Termin:

07.11.2018 - 09.11.2018

Anmeldeschluss:

06.11.2018

Veranstaltungsort:

Institut für Energieforschung Werkstoffstruktur
und -eigenschaften IEF-2 des Forschungszentrums Jülich GmbH
Jülich
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Zielgruppe:

Wissenschaftler

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Werkstoffwissenschaften

Arten:

Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

20.04.2017

Absender:

Dipl.-Ing. Fahima Fischer

Abteilung:

Pressereferat

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event57298

Anhang
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