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20.06.2018 - 20.06.2018 | Essen

Europa nach der Migrationskrise?

European Lab. A NoVaMigra Event Series #1

Die Europäische Union wurde in den vergangenen Jahren mit einer Vielzahl komplexer Probleme konfrontiert: Eine steigende Zahl an Zuwanderern, stetig zunehmender Populismus, die Finanzkrise, der Brexit. All diese Gegebenheiten stellen eine große Herausforderung für den europäischen Zusammenhalt dar. Von einheitlichen europäischen Werten ist keine Spur, immer häufiger ist die Rede von einem desintegrierten Europa.

Zahlreiche Forscherinnen und Forscher versuchen sich an einer umfassenden Analyse der Probleme der EU und an der Entwicklung möglicher Handlungsvorschläge. Darunter auch die Universität Duisburg-Essen, die in Zusammenarbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und acht weiteren europäischen und amerikanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen das Forschungsprojekt NoVaMigra (Norms and Values in the Migration and Refugee Crisis) ins Leben gerufen hat. Das Projekt erforscht, welche Auswirkungen die Migrations- und Flüchtlingskrise auf die normativen Grundlagen und Werte hat, die das Fundament der Europäischen Union bilden und wofür Europa in Zukunft stehen kann.

Der erste Abend in der Reihe European Lab. A NoVaMigra Event Series soll Raum für Diskussion bieten. Ab dem 20. Juni wird es pro Semester jeweils einen Abend geben, an dem sich EU-Interessierte, ForscherInnen und Co. zusammensetzen und über ihre Perspektiven zur Zukunft der EU austauschen können. Den Auftakt bilden Andreas Niederberger (UDE) und Matthias Lutz-Bachmann (Goethe-Universität Frankfurt) mit Vorträgen über die Möglichkeit eines kosmopolitanen Europas und einer anschließenden Diskussion.

Mittwoch, 20. Juni 2018, 19.00 Uhr
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), G..rtensaal, Goethestraße 31, 45128 Essen

REFERENTEN
Matthias Lutz-Bachmann, Institut für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main - Neue Perspektiven für Europa
Andreas Niederberger, Institut für Philosophie an der Universität Duisburg-Essen – Was bedeutet der Umgang mit Migration und Flucht für die Grundlagen und die Zukunft der EU? Ein Forschungsprogramm

MODERATION
Volker Heins, Leiter des Forschungsbereichs InterKultur am KWI

VERANSTALTER
Eine Veranstaltung der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI)


Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Ruhr (UAR), zu der sich die Ruhr-Universität Bochum, die TU Dortmund und die Universität Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder Kulturen des Europäischen, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, Bürgerbeteiligung, kommunikative Praktiken und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.

www.kulturwissenschaften.de

Hinweise zur Teilnahme:
Anmeldungen bitte an: denise.oldenburg@stud.uni-due.de

Termin:

20.06.2018 19:00 - 21:00

Anmeldeschluss:

19.06.2018

Veranstaltungsort:

Goethestr. 31
45128 Essen
Baden-Württemberg
Deutschland

Zielgruppe:

jedermann

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik, Politik

Arten:

Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

23.05.2018

Absender:

Miriam Wienhold

Abteilung:

Pressestelle

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event60574

Anhang
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