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Bild zu: Elektronenmikroskopie erreicht den Pikometerbereich


Mithilfe elektronenmikroskopischer Untersuchungen von bisher nicht gekannter Genauigkeit konnten Wissenschaftler des Forschungszentrum Jülich erstmals die Polarisation im Ferroelektrikum PbZr0.2Ti0.8O3 lokal nachweisen und Atom für Atom messen. Die gestrichelte Linie bildet die Grenze zweier Bereiche mit unterschiedlicher elektrischer Polarisation, gekennzeichnet durch Pfeile. Diese rührt daher, dass die Atome (Pb: Blei; Z: Zirkon; Ti: Titan und O: Sauerstoff) aus ihren Lagen verschoben sind und somit die elektrischen Ladungen sich nicht gegenseitig kompensieren können. Die Sauerstoffatome sind links um 38 pm nach unten und rechts um denselben Betrag nach oben aus der Zirkon/Titan-Atomreihe herausgeschoben. Diese ist selbst vertikal um 10 pm aus der Mittelinie zwischen den Bleiatomen versetzt. Zum Einschreiben von Information bei Anwendungen für Datenspeicherung wird die Grenze zwischen den beiden Bereichen unterschiedlicher Polarisationsrichtung nach links oder nach rechts verschoben,
Mithilfe elektronenmikroskopischer Untersuchungen von bisher nicht gekannter Genauigkeit konnten Wissenschaftler des Forschungszentrum Jülich erstmals die Polarisation im Ferroelektrikum PbZr0.2Ti0.8O3 lokal nachweisen und Atom für Atom messen. Die gestrichelte Linie bildet die Grenze zweier Bereiche mit unterschiedlicher elektrischer Polarisation, gekennzeichnet durch Pfeile. Diese rührt daher, dass die Atome (Pb: Blei; Z: Zirkon; Ti: Titan und O: Sauerstoff) aus ihren Lagen verschoben sind und somit die elektrischen Ladungen sich nicht gegenseitig kompensieren können. Die Sauerstoffatome sind links um 38 pm nach unten und rechts um denselben Betrag nach oben aus der Zirkon/Titan-Atomreihe herausgeschoben. Diese ist selbst vertikal um 10 pm aus der Mittelinie zwischen den Bleiatomen versetzt. Zum Einschreiben von Information bei Anwendungen für Datenspeicherung wird die Grenze zwischen den beiden Bereichen unterschiedlicher Polarisationsrichtung nach links oder nach rechts verschoben,

Quelle: Abbildung: Forschungszentrum Jülich

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