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15.03.2005 11:53

Ministerin Kraft setzt Expertenkommission Hochschulmedizin ein

Ralf-Michael Weimar Referat "Presse und Kommunikation"
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Eine Expertenkommission Hochschulmedizin soll bis Mitte 2006 Empfehlungen zur Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Universitätsklinika in Nordrhein-Westfalen erarbeiten. Das teilte Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft heute in Düsseldorf nach einem Gespräch mit den Leitungen der Hochschulen und der Universitätsklinika mit. "In der Expertenkommission Hochschulmedizin sollen mit Hilfe von auswärtigem Sachverstand Empfehlungen entwickelt werden, die dazu dienen sowohl die Profile und wissenschaftlichen Stärken der einzelnen Standorte im nationalen und internationalen Vergleich noch besser zu positionieren, aber gleichzeitig auch standortübergreifend die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Hochschulmedizin insgesamt zu sichern", betonte Ministerin Kraft. Den Vorsitz der Kommission werde der Vizepräsident der Deutschen Forschungs¬gemeinschaft (DFG), Professor Johannes Dichgans, übernehmen.

    Die neue Expertenkommission habe den Auftrag, konkrete Empfehlungen zur Schwerpunktbildung und zu zukunftsfähigen Strukturen der NRW-Hochschulmedizin zu entwickeln, so die Ministerin weiter, und dies bezogen auf das Angebot und die Fächerausprägung an den einzelnen Standorten. Kraft: "Die Strukturen der sieben medizinischen Fakultäten in Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen, Bochum und Münster sollen jeweils auch daraufhin untersucht werden, ob sie den bislang aus¬gewiesenen Schwerpunkten entsprechen, ob sich Ansatzpunkte für neue Schwerpunkte ableiten lassen und wo sich Kooperationen mit anderen Fakultäten ausweiten lassen."

    Wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang von Professor Dichgans:

    Akademische Vita

    1957 - 1962
    Studium der Humanmedizin in Freiburg und München
    1962
    Promotion an der Universität Freiburg
    1971
    Habilitation an der Universität Freiburg
    1971 - 1972
    Forschungsaufenthalt am Department of Psychology, MIT, Cambridge, USA
    Seit 1977
    C4-Professur für Neurologie an der Universität Tübingen/Direktor der Neurologischen Klinik

    Mitgliedschaften

    Seit 1993
    Mitglied im Senat und Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft
    Seit 1995
    Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    Seit 1996
    Mitglied der deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle
    Seit 1996
    Auswärtiges Mitglied der Max Planck Gesellschaft (Institut für biologische Kybernetik, Tübingen)
    1999/2000
    Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
    Seit 1999
    Vizepräsident der DFG und Vorsitzender der Senatskommission für klinische Forschung

    Forschungsschwerpunkte
    oNeurodegenerative Erkrankungen
    oPhysiologie und Pathophysiologie des motorischen Systems


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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