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Wissenschaftsjahr


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12.04.2005 11:46

Bundesforschungsministerin Bulmahn eröffnet zusammen mit Wissenschaftssenator Flierl die "Einstein-Meile" in Berlin

Silvia von Einsiedel Pressereferat
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Sechzehn dreidimensionale rote "E"s schmücken ab heute die Straße Unter den Linden und erzählen Einsteins Leben und Wirken in Berlin

    Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat heute die Einstein-Meile Unter den Linden in Berlin eröffnet. Sechzehn etwa 2,50 m hohe, rote "E"s mit Texten zu Leben und Werk Albert Einsteins führen Spaziergänger zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz durch Einsteins Berliner Jahre. Zusammen mit Berlins Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, Professor Dr. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, und Professor Dr. Jürgen Renn, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte, enthüllte Bundesforschungsministerin Bulmahn das "E" vor dem historisch bedeutsamen Ort der Staatsbibliothek zu Berlin.

    Die "E"s weisen auf die Ausstellung des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte "Albert Einstein - Ingenieur des Universums" hin, die ab 16. Mai im Berliner Kronprinzenpalais Unter den Linden zu sehen sein wird. "Sie sind zudem ein Beitrag, mit dem wir Einsteins Leben in den öffentlichen Raum und in den Alltag der Menschen bringen", sagte die Ministerin. "Das Einsteinjahr 2005 will dazu beitragen, insbesondere junge Menschen für Wissenschaft zu interessieren. Wir brauchen mehr wissenschaftlichen Nachwuchs, junge Menschen, die engagiert und fragend an die Probleme herangehen und mit Entschlusskraft Lösungen entwickeln. Querdenkend, hinterfragend und innovativ. Dafür ist Einstein Vorbild", so Bulmahn weiter.

    Wissenschaftssenator Flierl betonte, welche Anziehung Berlin als Wissenschaftsstandort damals wie heute hat. Er rief die Berlinerinnen und Berliner sowie alle Gäste der Stadt dazu auf, den Spuren Einsteins auf der neuen Meile zu folgen und so "en passant über die 'E's dazuzulernen".

    Professor Dr. Peter Gruss wies auf den wissenschaftlich und historischen Ort der Staatsbibliothek hin, in der sich einst die Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften befand. "Albert Einstein kam 1914 in die Reichshauptstadt Berlin und wurde Mitglied der Akademie. Er wirkte hier nicht nur als ein hervorragender Wissenschaftler, sondern auch über das eigene Wissensgebiet hinaus", sagte Gruss.

    Die Begegnungen mit den "E"s im Außenraum sollen sich in der Ausstellung, die am Pfingstmontag, 16. Mai 2005, mit einem "Einstein-Meilen-Fest" eröffnet wird, fortsetzen. "Die Ausstellung bildet das Herzstück des Einsteinjahres, mit der wir Albert Einstein in einen umfassenden kulturgeschichtlichen Zusammenhang setzen, der deutlich macht, dass Wissenschaft ein Menschheitsunternehmen ist. Historische Exponate, darunter zahlreiche bisher unveröffentlichte Dokumente, interaktive Installationen und vieles mehr sollen die moderne Physik verständlich machen. Wir laden alle ein, an diesem Abenteuer der Erkenntnis teilzuhaben", sagte Professor Dr. Jürgen Renn, Leiter der Ausstellung.

    Hintergrundinformation zum Einsteinjahr 2005:
    Das Einsteinjahr 2005 würdigt den 100. Geburtstag der Relativitätstheorie und den 50. Todestag des weltberühmten Physikers und ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Mit Albert Einstein steht erstmals eine Person der Zeit- und Wissenschaftsgeschichte im Mittelpunkt der Wissenschaftsjahre, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit dem Jahr 2000 gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) mit wechselnden Schwerpunktthemen durchführt. Das Einsteinjahr 2005 ist der Beitrag Deutschlands zum "World Year of Physics", das die UNESCO für 2005 ausgerufen hat.

    Zentrale Akteure des Einsteinjahres 2005 sind die Max-Planck-Gesellschaft, die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, die Deutsche Physikalische Gesellschaft, das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und das Einstein Forum.

    Das weltweit gefeierte Jubiläum zählt in Deutschland bereits heute mehr als 180 Partner, die ein umfangreiches Programm in Berlin, Potsdam und vielen anderen Städten und Gemeinden zusammengestellt haben. Dazu gehören zahlreiche Forschungseinrichtungen, Stiftungen, Theater und Museen. Die Veranstaltungen machen die Spuren Einsteins und sein wissenschaftliches Erbe sichtbar und thematisieren Deutschland als Forschungs- und Innovationsstandort.


    Weitere Informationen:

    http://www.bmbf.de/press/1431.php


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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