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21.04.2005 16:31

Fortschritte in der Prionenforschung

Dr. Stephan Schröder-Köhne Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
BioMedTec Franken e.V.

    Die Universitäten im BioMedTec Franken-Dreieck Bayreuth/Erlangen/Würzburg veranstalten in diesem Sommersemester öffentliche und an alle drei Standorten interaktiv übertragene Vorträge zur Prionenforschung. Die Reihe vermittelt allgemeinverständlich, wie vielfältig die Probleme auf dem Weg zu neuen Diagnose- und Behandlungsformen sind und welche Ansätze und Methoden die Grundlagenforschung derzeit verfolgt.

    BSE als die prominenteste Erscheinungsform von Prionen-Erkrankungen ist weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden. Prionen-Erkrankungen haben aber auch viele Gemeinsamkeiten mit der Parkinsonschen Krankheit und Alzheimer und dienen oft als Modell für diese verbreiteten Alterserkrankungen. Dabei bleiben viele grundsätzliche Fragen über Prionen weitgehend ungelöst. Wie läuft die Selbst- und Umorganisation der Prionen zu Aggregaten ab? Wie entsteht das klinische Erscheinungsbild? Welche Rolle spielt das Immunsystem bei solchen Krankheiten? Welche genetischen Prädispositionen gibt es? Wie weist man den Erreger im lebenden Organismus zuverlässig nach? Wie stoppt man den Krankheitsfortschritt?

    Interdisziplinäre Arbeitsgruppen an den drei fränkischen Universitäten nehmen sich solche Probleme in gemeinsamen Projekten vor. "Mit unserer Vortragsreihe "Fortschritte in der Prionenforschung" wollen wir der Bevölkerung in Franken die faszinierenden Rätsel dieser Krankheitserreger nahe bringen. Dabei stellen wir unsere Ansätze und Methoden vor und zeigen, welche unverzichtbaren Beiträge die Grundlagenforschung auf dem Weg zu neuen Diagnosemethoden und Medikamenten liefert", betont der Initiator der Reihe, Dr. Stephan Schwarzinger von der Universität Bayreuth.

    Das Programm der sechs Vorträge kann eingesehen werden unter
    http://www.bp.uni-bayreuth.de/prion.html

    Interaktive Live-Übertragungen in Fernsehqualität zwischen den drei fränkischen Universitäten wurden von BioMedTec Franken e.V. initiiert und haben inzwischen bereits eine mehrjährige Tradition im Rahmen des Bioinformatik-Verbunds http://www.biomedtec-franken.de/ger/virt-bioinfo05.html. Unter Federführung des Regionalen Rechenzentrums Erlangen gewährleisten die Rechenzentren der drei Universitäten die nötigen technischen Einrichtungen und Abläufe.


    Weitere Informationen:

    http://www.bp.uni-bayreuth.de/prion.html
    http://www.biomedtec-franken.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


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