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25.05.2005 11:09

Medizinischer Fakultätentag kommt in Jena zusammen

Helena Reinhardt Abteilung Hochschulkommunikation/Bereich Presse und Information
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Vertreter aller deutschen Universitäten diskutieren am 26./27. Mai aktuelle Situation in der Hochschulmedizin

    (Gemeinsame Pressemitteilung des Medizinischen Fakultätentages und des Universitätsklinikums Jena)

    (Jena) Das Herz der Hochschulmedizin schlägt diese Woche in Jena: Vertreter aller deutschen medizinischen Fakultäten kommen am 26. und 27. Mai zum diesjährigen 66. Ordentlichen Medizinischen Fakultätentag in die Thüringer Universitätsstadt. Gastgeber Prof. Dr. Heinrich Sauer, Dekan der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena, erwartet zu dem alljährlichen Treffen jeweils die Dekane, Prodekane, Studiendekane, akademischen Vertreter und Vertreter der studentischen Fachschaften aus allen Universitäten mit medizinischen Studiengängen. "Wir freuen uns sehr, die Kollegen in Jena begrüßen zu können", so Sauer, "und rechnen mit einer arbeitsintensiven, aber auch ergebnisreichen Tagung."

    An den zwei Tagen in Jena wollen die Teilnehmer des Fakultätentages nicht nur aktuelle Fragen der Hochschulmedizin diskutieren, sondern auch Veränderungen in der Ärzteausbildung auf den Weg bringen. Als Gäste werden auch Vertreter ärztlicher Organisationen sowie des Bundes und der Länder erwartet.

    "Eines der bestimmenden Themen des diesjährigen Fakultätentages werden die Auswirkungen der nichtbeendeten Föderalismusdebatte auf die Hochschulmedizin sein", erklärt im Vorfeld der amtierende Präsident des Medizinischen Fakultätentages, Prof. Dr. Dr. h. c. Gebhard von Jagow von der Universität Frankfurt/M. Insbesondere für die universitäre Medizin kann dies schmerzlich spürbare Folgen haben. Prof. von Jagow: "Weder die Förderung der Hochschulbaumaßnahmen noch der Großgeräteinvestitionen sind gesichert. Eben so wenig hat eine Klärung über die Vergabe der 1,9 Milliarden für die Eliteförderung stattgefunden." Ein weiteres wichtiges Thema seien auch die Gefahren, die durch die Fusionen von Universitätsklinika und medizinischen Fakultäten entstehen.

    Der Fakultätentag wird sich zudem mit neuen Wegen in der Ärztlichen Ausbildung und Qualifikation, der Optimierung der Ressourcennutzung durch Leistungsorientierte Mittelvergabe (LOM) für Forschung und Lehre und den Chancen der deutschen medizinischen Forschung beschäftigen.

    Auf dem Fakultätentag wird außerdem alljährlich die Adolf-Schmidt-Medaille für besondere Verdienste um den Medizinischen Fakultätentag und die Hochschulmedizin verliehen. In diesem Jahr wird diese Auszeichnung Prof. Dr. Dietrich Niethammer, Direktor der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin der Universität Tübingen, verliehen. Der Medizinische Fakultätentag ehrt ihn damit unter anderem für seine Verdienste in der 14-jährigen Tätigkeit im Wissenschaftsrat.

    Der Medizinische Fakultätentag (MFT) ist die Konferenz der Medizinischen Ausbildung- und Forschungsstätten der 34 medizinischen Fakultäten der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Adolf Schmidt am 04. Januar 1913 in Halle gegründet, auf der Grundlage des Auftrages von Staat und Gesellschaft, Forschung und Lehre in der Medizin autonom und unabhängig zu gestalten und die Krankenversorgung in den Universitätskliniken auf modernstem Erkenntnisstand verantwortlich zu praktizieren.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Gebhard von Jagow
    Vorsitzender des Medizinischen Fakultätentages
    Tel.: 069 / 6301 6779


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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