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20.06.2005 14:07

Zahnmediziner begrüßen ihren amerikanischen Gast-Stipendiaten

Constanze Steinke Pressearbeit
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

    Dr. Moïse Desvarieux von der Columbia University New York
    hält am Mittwoch seine Antrittsvorlesung

    Gestern ist der amerikanische Mediziner Dr. Moïse Desvarieux von der Columbia University New York in der Hansestadt Greifswald eingetroffen. Bereits am Mittwoch will er seine erste Vorlesung halten. Der 42-jährige gebürtige Haitianer gehört zu den sieben renommierten internationalen Gastwissenschaftlern, die im Rahmen des Programms "Life Sciences - Medizin, Lebens- und Gesundheitswissenschaften" des Alfried Krupp Wissenschaftskolleg bis Ende des Jahres zu speziellen Forschungszwecken an der Universität Greifswald weilen. Das Kolleg bietet ihnen nicht nur eine attraktive Wohnung im Herzen der Stadt, sondern übernimmt auch die Kosten für eine Vertretung an der Heimatuniversität. So können sich die Gäste in Greifswald ganz auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentrieren. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördert die Einladung von Gastwissenschaftlern in das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg im Jahr 2005 mit 245.000 Euro.

    Der Epidemiologe Dr. Moïse Desvarieux will sich in Greifswald sechs Monate lang einem lange vernachlässigten Thema der zahnmedizinischen Grundlagenforschung widmen: Zusammen mit einem Greifswalder Team wird er erforschen, welcher Zusammenhang zwischen bakteriell verursachten chronischen Zahnfleischerkrankungen und Allgemeinerkrankungen besteht. Der Stipendiat wurde auf Initiative des hiesigen Zahnwissenschaftlers, Prof. Thomas Kocher, von New York an den Ryck geholt. Seit Jahren gibt es eine intensive Zusammenarbeit von Greifswaldern und amerikanischen Zahnmedizinern. Dabei liegt unter anderem ein wesentlicher Forschungsschwerpunkt in repräsentativen Bevölkerungsstudien (Community Medicine), bei denen Zusammenhänge zwischen Herz- und Zahnfleischerkrankungen ergründet werden, die erstmals eine Greifswalder Forschergruppe nachgewiesen hatte. Ferner sollen Untersuchungsergebnisse aus Feldstudien in Amerika und Vorpommern miteinander verglichen werden und das das Netzwerk auf mehrere europäische Länder ausgedehnt werden. Gemeinsam mit den amerikanischen Partnern ist so ein EU-Forschungsvorhaben zur Analyse von Auswirkungen dentaler Krankheiten auf andere menschliche Organe vorgesehen, das auch Zahnmedizinische Zentren in Belfast, Warschau, Paris und Strasburg einbindet.

    Antrittsvorlesung: Dr. Moïse Desvarieux
    Thema "Zusammenhang von Parodontitis und Herzkreislauferkrankungen"
    Mittwoch, 22. Juni 2005, 11.15 Uhr, Hörsaal der Zahnklinik, Rotgerberstraße 8, Greifswald

    Ansprechpartner
    Universitätsklinikum Greifswald
    Poliklinik für Zahnerhaltung,
    Parodontologie und Kinderzahnheilkunde
    Prof. Dr. Thomas Kocher
    Rotgerberstraße 8, 17489 Greifswald
    T +49 (0)3834/86 71 72
    F +49 (0)3834/86 71 71
    E kocher@uni-greifswald.de
    http://www.klinikum.uni-greifswald.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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