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27.07.2005 11:44

MS Einstein - Ausstellungsschiff vom 1. bis 3. August in Bonn

Caroline Wichmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wissenschaft im Dialog

    Zum vierten Mal schickt Wissenschaft im Dialog ein Ausstellungsschiff auf große Fahrt. Rund vier Monate ist das schwimmende Science Center, diesmal mit dem Namen MS Einstein, auf deutschen Flüssen unterwegs.

    Vom 1. bis 3. August liegt die MS Einstein in Bonn an der Rheinpromenade, KD-Anleger 2. Die Ausstellung ist von 10 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

    Auf über 500 m² Ausstellungsfläche begegnen die Besucher dem Menschen Albert Einstein und erleben, wie seine Theorien in der heutigen Forschung und Entwicklung weiterwirken. Einsteins wechselvolle Biografie wird mittels eines "Zeitstrahls" dargestellt, während sich seine Theorien spielerisch über Exponate erschließen.

    An Bord hält Prof. Dr. Wolfram Stanek von der Fachhochschule Koblenz sein Seminar "Interaktives Gedächtnistraining rund um Einstein". Das einstündige interaktive Seminar wird zeigen, dass man sich mit ein paar Gedächtnis-Grundtechniken viel mehr über Einstein merken kann, als vorher vielleicht geglaubt. (Dienstag, 2. August, 11 und 14 Uhr; Mittwoch, 3. August, 11 und 14 Uhr).

    Die Ausstellung zeigt, dass heutige technische Anwendungen wie Laser oder Navigationssysteme ohne Einsteins Theorien nicht möglich wären. Die Erkundung des Schwerefelds der Erde beispielsweise, die unseren runden Planeten inzwischen als wenig gleichmäßige "Erdkartoffel" ausweist, beruht auf Einsteins Forschungen zur Gravitation. Die Ausstellung ermöglicht einen Blick in die Unendlichkeit und lädt zum Spielen mit Schwarzen Löchern ein.

    Einstein hatte erkannt, dass Raum und Zeit nichts Absolutes sind. So gehen bewegte Uhren langsamer und bewegte Maßstäbe sind verkürzt. Leichter vorstellen können Laien sich das möglicherweise, wenn sie - wie in einem Exponat simuliert - auf einem Fahrrad mit annähernder Lichtgeschwindigkeit durch die Altstadt von Tübingen sausen und erleben, wie sich der Raum um sie herum verändert.

    Im Ausstellungsbereich "Einstein und ich" können die Besucher gedanklich experimentieren und spielerisch ihr räumliches und physikalisches Vorstellungsvermögen testen. In der Mediazone werden zahlreiche informative und unterhaltsame Filme gezeigt, so beispielsweise über die Sumatraexpedition im Jahr 1929, bei der ein erster experimenteller Beweis für Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie gefunden wurde.

    Vieles darf angefasst und ausprobiert werden. Das ist das Motto des Ausstellungsschiffes von Wissenschaft im Dialog, das bereits im vierten Jahr die deutschen Wasserstraßen mit einer "schwimmenden Ausstellung" befährt. Exponate zum Mitmachen sollen die Neugierde der Besucher wecken und zu Fragen anregen. Junge Wissenschaftler, so genannte Lotsen, beantworten sie und führen auch gern durch die Einstein-Ausstellung.

    Die Exponate stellen die Fraunhofer Gesellschaft, die Helmholtz Gemeinschaft, die Leibniz-Gemeinschaft und die Max-Planck-Gesellschaft zur Verfügung, außerdem beteiligt sind die Universität Tübingen und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

    Die Ausstellung wird von Wissenschaft im Dialog realisiert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft finanziell unterstützt.

    Die Ausstellung ist täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Für Schulklassen und Gruppen steht ein Online-Buchungssystem zur Verfügung. Mehr zur MS Einstein und alle ihre Ankerplätze sind unter www.ms-einstein.de verzeichnet. Bilder zur Ausstellung finden Sie unter www.wissenschaft-im-dialog.de im Presse-Center.


    Weitere Informationen:

    http://www.wissenschaft-im-dialog.de
    http://www.ms-einstein.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Geowissenschaften, Gesellschaft, Mathematik, Philosophie / Ethik, Physik / Astronomie, Religion
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches
    Deutsch


    Der Ballon der MS Einstein ist von weitem sichtbar.


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