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01.08.2005 12:28

Übergewicht und die Folgen

Axel Burchardt Abteilung Hochschulkommunikation/Bereich Presse und Information
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Michael Ristow ist neuer Lehrstuhlinhaber für Humanernährung der Universität Jena

    Jena (01.08.05) "Übergewicht ist das Hauptproblem der Zukunft", ist sich Prof. Dr. Michael Ristow sicher. Daher hat sich der neue Lehrstuhlinhaber für Humanernährung der Universität Jena diesem Problem und seinen Folgen verschrieben. "Alle Volkskrankheiten hängen mit Übergewicht zusammen", unterstreicht der 38-jährige gebürtige Lübecker und verweist u. a. auf Diabetes, Stoffwechselerkrankungen, Bluthochdruck und erhöhtes Krebsrisiko. "Falsche Ernährung erzeugt mehr Erkrankungen als Rauchen", sagt Ristow. Der studierte Mediziner will daher u. a. "die guten Thüringer Strukturen nutzen, um ein präventives Programm aufzubauen". Denn Ristow ist davon überzeugt, dass sich das Ernährungsverhalten der Menschen verändern lässt. Die Vorbehalte gegen Ernährung seien wesentlich geringer als gegen Medikamente, sagt der Neu-Jenaer.

    Und Prof. Ristow weiß wovon er spricht, schließlich hat er seine Karriere als Mediziner gestartet. Er studierte Humanmedizin in Bochum, erhielt 1994 die Vollapprobation als Arzt und promovierte 1996 über zelluläre Entgiftung. Nach Anstellungen als Assistenzarzt in Bochum, Köln und an der Harvard Medical School (USA) legte er 2000 die Facharztprüfung für Innere Medizin ab. Im Folgejahr wechselte Ristow an das Deutsche Institut für Ernährungswissenschaft und habilitierte sich daneben an der FU Berlin (2002). Der Hobby-Segler sieht in diesem Werdegang "eine konsequente Entwicklung" - vom praktischen Arzt zum Grundlagenforscher, der die ärztliche Grundhaltung "Gesundheit zu erhalten, nicht Krankheit zu behandeln" konsequent umsetzt.

    An seinem neuen Jenaer Lehrstuhl - den er trotz eines konkurrierenden Angebots aus München annahm, weil er an der Friedrich-Schiller-Universität die gewachsenen Strukturen und die interdisziplinären Kontaktmöglichkeiten schätzt - will er den Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und -qualität auf biochemischer Ebene untersuchen. Im Mittelpunkt werden die molekularen Mechanismen bei der Entstehung von Übergewicht stehen, u. a. die Frage, welche Faktoren die Verbrennung der Kalorien beeinflussen. Und immer wieder treibt ihn jede Art der Prävention um, damit Übergewicht erst gar nicht zum Problem wird.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Michael Ristow
    Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Jena
    Tel.: 03641 / 949630
    E-Mail: michael.ristow(at)mristow.org


    Bilder

    Prof. Dr. Michael Ristow
    Prof. Dr. Michael Ristow
    Foto: Scheere/Fotozentrum Uni Jena
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
    überregional
    Personalia
    Deutsch


     

    Prof. Dr. Michael Ristow


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