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09.08.2005 15:04

Urologische Klinik Karlsruhe demnächst auch Prostata-Zentrum

Bettina-Cathrin Wahlers Pressestelle der DGU
Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.

    Regionale und internationale Erfolge für Direktor Detlef Frohneberg

    Sein Haus ist bereits Aushängeschild modernster Medizin. Mit der Einrichtung eines Prostata-Zentrums ab Herbst 2005 setzt Professor Dr. Detlef Frohneberg, Direktor der Urologischen Klinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe, nun abermals einen innovativen Schwerpunkt. Das neue Leistungsspektrum beinhaltet die fächerübergreifende Rund-Um-Versorgung von Prostata-Patienten vor Ort. Damit ist die Karlsruher Urologie Vorreiter aktuellster Entwicklungen im Gesundheitswesen.

    Schon jetzt ist die Klinik eines der größten Urologischen Häuser in der Bundesrepublik, in der alle modernen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren bei Erkrankungen des Harntraktes bei Kindern, Frauen und Männern sowie der Geschlechtsorgane bei Kindern und Männern und bei Zeugungsstörungen vorgenommen werden. Aus einer kleinen urologischen Fachabteilung nach dem Ersten Weltkrieg entstand im April 1949 eine eigenständige Klinik, die 1965 in den neu errichteten Bau E des Städtischen Klinikums zog und inzwischen über 80 Betten auf vier Stationen verfügt. Pro Jahr werden etwa 4000 stationäre Patienten sowie circa 11000 ambulante Patienten versorgt. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg leistet die Klinik die vollständige Weiterbildung von Medizinern bis zum Facharzt für Urologie.
    In den letzten Jahren gelang es Professor Frohneberg bereits, sein Haus als Inkontinenz-Zentrum mit angeschlossener Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft in der Region zu etablieren. "Unfreiwilliger Harnverlust ist bei uns leider immer noch ein Tabuthema. Die Menschen leiden und schweigen", bedauert Frohneberg. "Die Dunkelziffer ist enorm hoch. Aktuelle Schätzungen gehen von 3,7 Millionen Betroffenen in Deutschland aus, obwohl neue Medikamente, Gymnastik und Verhaltenstherapie sowie operative Methoden deutliche oder vollständige Besserung ermöglichen." Die Urologie in Karlsruhe bietet diese umfassende Hilfe: Vom ersten Beratungsgespräch über die Diagnosestellung bis hin zu allen Behandlungsmöglichkeiten.

    Mit der Einrichtung eines Prostata-Zentrums ab Herbst 2005 setzt die Urologische Klinik nun ihren Weg an die Spitze der neuesten Entwicklungen im Gesundheitswesen fort. "Als Zentrum für Erkrankungen der Prostata halten wir ebenfalls das gesamte Spektrum der Behandlungsmethoden, sowohl für gutartige als auch für bösartige Veränderungen der Vorsteherdrüse vor. Der Vorteil für den Patienten liegt auf der Hand: Er bekommt in unserem Haus nicht nur eine Methode, sondern alle vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten angeboten, aus denen wir für den jeweiligen Patienten die optimale Therapie auswählen - je nach individuellem Krankheitsbild, Alter, Allgemeinzustand, Wünschen und Bedenken des Patienten. Das kann eine medikamentöse Behandlung, eine Laserbehandlung oder eine der verschiedenen Operationsmethoden, aber auch eine der angezeigten Strahlentherapien sein", so Professor Frohneberg. Möglich wird dieses umfassende Angebot durch die fächerübergreifende Zusammenarbeit von Urologen, Strahlentherapeuten, Radiologen und Onkologen in einem Hause.

    Weiteres Novum in der Karlsruher Urologie: eine eigene Abteilung minimal-invasiver Chirurgie. "Hier wird ein Spezialisten-Team mit neuester endoskopischer Technik operieren, was für den Patienten zum Beispiel bei einer Steinbehandlung ein Minimum an Belastung bedeutet", sagt der Karlsruher Urologe und derzeit amtierender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU).
    In dieser Funktion ist Detlef Frohneberg vom 21. bis 24. September 2005 Ausrichter der 57. Jahrestagung seiner Fachgesellschaft in Düsseldorf und damit Gastgeber für rund 7000 Experten aus aller Welt, die zu diesem international bedeutenden Kongress erwartet werden. Neben hochkarätigem Wissenschaftsaustausch wird es dort auch eine Informationsveranstaltung für Patienten geben, zu dem mehrere Hundert Besucher, darunter viele Selbsthilfegruppen erwartet werden. Die Bedeutung von Ernährung, Sport und Psyche zur Verhinderung und Behandlung urologischer Tumoren ist Thema des Patientenforums, das von den regionalen Radiosendern live nach Karlsruhe übertragen werden soll. Das Logo des DGU-Kongresses hat Kunstliebhaber Frohnberg übrigens seiner Heimatstadt gewidmet: "Es zeigt ein Luftbild von Karlsruhe, das von dem hiesigen Künstler Johannes Gervé in Öl umgesetzt wurde und nun als Publicity für unsere Stadt rund um die Welt geht!"

    Weitere Informationen:
    DGU-Kongresspressestelle
    Bettina-Cathrin Wahlers & Sabine Martina Glimm
    Tel.: (040) 79 14 05 60
    Fax: (040) 79 12 00 27
    Mobil: (0170) 48 27 287
    Mail: dgu05presse@wahlers-pr.de
    Akkreditierung für Medienvertreter: www.urologenportal.de


    Weitere Informationen:

    http://www.abstractserver.de/dgu2005/default.htm


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Personalia
    Deutsch


    Das Logo des 57. DGU-Kongresses hat Kunstliebhaber Frohnberg seiner Heimatstadt gewidmet: Es zeigt ein Luftbild von Karlsruhe, das von Johannes Gervé in Öl umgesetzt wurde und nun als Publicity für Karlsruhe rund um die Welt geht.


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