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05.01.2006 10:20

"Hochtechnologie ist im wesentlichen mathematische Technologie"

Axel Burchardt Abteilung Hochschulkommunikation/Bereich Presse und Information
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Universität Jena veranstaltet am 28. Januar Schüler-Informationstag zum Mathematik-Studium

    Jena (05.01.06) Das Studium der Mathematik wird als eine Schlüsselqualifikation in Forschung und Wirtschaft hoch geschätzt. "Hochtechnologie ist im wesentlichen mathematische Technologie", beschreibt es beispielsweise eine Enquete-Kommission der Amerikanischen Akademie der Wissenschaften. Entsprechend haben sich die Einsatzmöglichkeiten für Mathematiker deutlich erweitert. Zu Beschäftigungsofferten in der Versicherungs- und Kreditwirtschaft sowie der IT-Branche kommen Angebote in Unternehmensberatung, Bildung, industrieller Forschung und Entwicklung sowie dem Management.

    Mathematiker werden auch dort eingestellt, wo in einer Stellenanzeige ihr Beruf zwar nicht explizit genannt wird, aber ihre besonderen Fähigkeiten gefragt sind: ein sehr gutes Abstraktionsvermögen, die Fähigkeit zu systematisieren und klar zu formulieren. Dazu kommt die Erfahrung aus dem Studium eines "harten" Fachs, das ausdauerndes Arbeiten erfordert und mit bloßem Auswendiglernen nicht zu bewältigen ist.

    Ganz außer Frage steht der Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern für das Fach Mathematik in den nächsten Jahren für Gymnasien und auch für Regelschulen. Dazu läuft zum Beispiel eine Informations- und Werbekampagne des Thüringer Kultusministeriums für Regelschul-Lehrer(http://www.thueringen.de/tkm/denkdaran/gebraucht.htm).

    "So ist das mit der Mathematik, und so ist es mit Innovationen. Der Zusammenhang ist nicht bloß, dass Mathematik zu Innovationen führt. Sondern, dass Mathematik die Freiheit zu innovativem Denken übt", so Gero von Randow jüngst in der Wochenzeitung "Die Zeit". Und weiter: "Mathematik ist die radikalste aller Geisteswissenschaften. Wer ihr in jungen Jahren begegnet, lernt etwas über Freiheit - und deshalb auch etwas über Innovation."

    Wer mehr über diese radikale Geisteswissenschaft erfahren möchte, ist am 28. Januar an die Friedrich-Schiller-Universität Jena eingeladen. Dann veranstaltet die Fakultät für Mathematik und Informatik zum 7. Mal einen Mathematik-Info-Tag für Schüler, Eltern und Lehrer. Im Vordergrund stehen die individuelle Information und Beratung über Möglichkeiten des Studiums der Mathematik, der Wirtschaftsmathematik und des Lehramts Mathematik (für Gymnasium und für Regelschule) in Jena. Man kann mit Professoren, Studienberatern, Studenten und Absolventen der Jenaer Fakultät ins Gespräch kommen.

    Neben mathematischen Kurzvorträgen wird ein Podiumsgespräch über Studium und Berufspraxis von Mathematikern stattfinden. Beim Imbiss und einem Rundgang durch die Fakultät gibt es gute Gelegenheiten, Fragen zu stellen und Eindrücke zu gewinnen.

    Der Schüler-Tag der Mathematik findet statt von 10.00 Uhr bis etwa 14 Uhr am Campus der Universität Jena in den Hörsälen 4 und 5 im Gebäude Carl-Zeiss-Straße 3 (unmittelbar an der Straßenbahn-Endhaltestelle Ernst-Abbe-Platz). Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter: http://www.mathematik.uni-jena.de/studjena/schueler/tdm05.html.

    Kontakt:
    Dr. Werner Nagel
    Institut für Stochastik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Ernst-Abbe-Platz 1-4, 07743 Jena
    Tel.: 03641 / 946261
    Fax: 03641 / 946252
    E-Mail: nagel@minet.uni-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.thueringen.de/tkm/denkdaran/gebraucht.htm
    http://www.mathematik.uni-jena.de/studjena/schueler/tdm05.html


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Mathematik, Physik / Astronomie
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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