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22.02.2006 10:35

Regelmäßiges Saunieren schützt und trainiert auch die Haut

Axel Burchardt Abteilung Hochschulkommunikation/Bereich Presse und Information
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Studie der Jenaer Hautklinik weist Trainingseffekt für Hautbarriere und Säureschutzmantel nach

    Jena (22.02.06) Regelmäßige Saunagänge sind nicht nur gesund für Herz und Kreislauf, sondern stärken auch die Haut und ihre Schutzfunktion. Das haben Wissenschaftler der Hautklinik der Universität Jena jetzt in einer Studie nachgewiesen.

    Die Mitarbeiter des hautphysiologischen Labors gingen dabei v. a. den Fragen nach, wie gesunde Haut unter dem Einfluss von Saunagängen funktioniert und ob es dabei einen "Trainingseffekt" der Haut gibt. Dazu wurden erstmals spezielle Messungen an der Hautoberfläche der Testpersonen durchgeführt. Diese Messungen belegen neben einer besseren Hautdurchblutung auch einen Trainingseffekt der Hautbarriere. So ist der Säureschutzmantel der Haut, wie die Ergebnisse der pH-Wert-Untersuchungen zeigen, nach regelmäßigem Saunieren gestärkt. Der Hitzereiz der Sauna fördert also die Schutzfunktion der Haut und damit das Gesundbleiben.

    Die Analyse des Salzgehalts des Schweißes nach dem Saunieren ergab einen verminderten Salzverlust. Der Körper gewöhnt sich an die regelmäßigen Heißluftkuren und verliert bei jeder Schwitzkur weniger Mineralien, was auch bei sonstigen Belastungen förderlich ist. Dieses Ergebnis entspricht den bisher bekannten Resultaten aus anderen physiologischen Studien.

    Bei der Jenaer Studie, die durch das Freizeitbad GalaxSea gefördert wurde, konnte ebenfalls eine austrocknende Wirkung des Saunabesuches auf die Haut ausgeschlossen werden. "Auch Menschen mit trockener Haut können ohne Bedenken regelmäßig eine Sauna besuchen", sagt dazu Studienleiter PD Dr. Joachim Fluhr.

    Kontakt:
    PD Dr. Joachim Fluhr
    Hautklinik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Erfurter Str. 35, 07743 Jena
    Tel.: 03641 / 937399
    E-Mail: fluhr[at]derma.uni-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    regional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


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