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21.10.1999 10:44

Ignatz Bubis posthum zum Ehrensenator der Universität Heidelberg ernannt

Dr. Michael Schwarz Kommunikation und Marketing
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Rektor Prof. Dr. Jürgen Siebke: "Nachhaltig eingesetzt für die Entwicklung und das Gewicht der Hochschule für Jüdische Studien" - Ignatz Bubis förderte dadurch mittelbar zugleich Forschung und Lehre an der Universität Heidelberg

    "Für die Entwicklung und das Gewicht der Hochschule für Jüdische Studien hat sich Ignatz Bubis als Person und als Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland nachhaltig eingesetzt." Mit diesen Worten begründet der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Jürgen Siebke, die Verleihung der Würde eines Ehrensenators der Ruprecht-Karls-Universität an Ignatz Bubis. "Er förderte dadurch mittelbar zugleich Forschung und Lehre an der Universität Heidelberg", so Siebke. "Es war ihm nicht vergönnt, in einer Feierstunde - wie wir es noch telefonisch absprechen konnten - die Insignien des Ehrensenators entgegen zu nehmen."

    Der Rektor der Universität Heidelberg zeigte sich "außerordentlich dankbar", dass die Ehefrau des Verstorbenen sich bereit erklärt hat, in einem Festakt am heutigen Donnerstag die Urkunde und Medaille des Ehrensenators für Ignatz Bubis entgegen zu nehmen. "Dadurch erfährt die Verleihung der Würde posthum einen feierlichen Rahmen", so Siebke.

    Entwicklung der Hochschule für Jüdische Studien liegt auch im Interesse der Universität Heidelberg

    Die Entwicklung der Hochschule für Jüdische Studien, betont Siebke, "liegt auch im wohlverstandenen Interesse der Universität Heidelberg und des Geisteslebens in dieser Stadt". Beide Hochschulen "verbinden freundschaftliche Bande" und eine enge Kooperation in den akademischen Bereichen wie in der Verwaltung.

    Die Universität Heidelberg hat die Gründung der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg von Anfang an auf vielfältige Weise unterstützt. Die Universität ist sowohl im Kuratorium als auch im Senat der Hochschule vertreten. Ein Freundeskreis der Hochschule, ins Leben gerufen durch den Heidelberger Altrektor Prof. Dr. Gisbert zu Putlitz - jetzt weitergeführt durch seinen Nachfolger Altrektor Prof. Dr. Volker Sellin - unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten die Entwicklung der Hochschule für Jüdische Studien.

    Für die Studierenden der Hochschule ist die Wahl eines zweiten Hauptfaches oder wenigstens eines Nebenfaches aus den Studienangeboten der Universität obligatorisch. Promotionen finden im Zusammenwirken mit den Fakultäten der Universität statt. "Umgekehrt bereichert die Hochschule für Jüdische Studien das wissenschaftliche Spektrum der Universität Heidelberg", so Siebke. "Für Studierende unserer Magisterstudiengänge hält die Hochschule mit dem Fach Jüdische Studien ein Studienangebot bereit, wie es in dieser Breite und Intensität sonst nirgends in Deutschland gegeben ist." Die geschilderten wissenschaftlichen Kooperationen haben zu engen Verbindungen besonders in den Fächern wie Theologie, Religionswissenschaften, Philosophie und Geschichte geführt.

    Aus Anlass ihres 20-jährigen Bestehens wünscht Rektor Siebke der Hochschule für Jüdische Studien "andauernden Erfolg".

    Rückfragen bitte an:
    Dr. Michael Schwarz
    Pressesprecher der Universität Heidelberg
    Tel. 06221 542310, Fax 542317
    michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Philosophie / Ethik, Religion, Sprache / Literatur
    überregional
    Personalia, Studium und Lehre
    Deutsch


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