Portrait des Komponisten Jürg Baur

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06.05.1998 00:00

Portrait des Komponisten Jürg Baur

Ole Lünnemann Referat Hochschulkommunikation
Universität Dortmund

    Juerg Baur zu Gast im Insitut fuer Musik

    Portrait eines Komponisten

    In diesem Sommersemester besucht der Komponist Juerg Baur das Institut fuer Musik und ihre Didaktik an der Universitaet Dortmund, um den Workshop der Reihe "Komponisten-Portraits" zu gestalten.

    Dieses Portrait ist nunmehr das achte einer Reihe, die am 14. und 15. Dezember 1994 mit einem Portrait des Komponisten Hans-Joachim Hespos begann; Workshops mit Adriana Hoelszky, Vinko Globokar, Helge Jung, Dieter Schnebel, Michael Denhoff und Violeta Dinescu folgten. Die Veranstaltung in diesem Semester findet am Mittwoch, dem 13. Mai von 15 bis 18 Uhr und am Donnerstag, dem 14. Mai von 10 bis 13 Uhr im Raum 4.314 des Hauses Emil-Figge-Strasse 50 statt. Im naechsten Wintersemester 1998/99 wird sich - wenn die Planungen erfolgversprechend laufen - die Komponistin Younghi Pagh-Paan vorstellen.

    Über seine Musik und seine Art des Komponierens sagt Juerg Baur selbst - etwas provokativ "Ich war nie Avantgardist." Professor Baur, am 11. November 1918 in Duesseldorf geboren, hat wie wenige fast das ganze Jahrhundert als Komponist und als Musiklehrer durchlebt. Ein breit gefaechertes Studium an der Koelner Musikhochschule (Klavier, Orgel, Kirchenmusik, Musikwissenschaften und vor allem Komposition bei Philipp Jarnach) und die Taetigkeit als Kantor sowie als Dozent am Robert-Schumann-Konservatorium, der heutigen Robert-Schumann-Hochschule, dessen Direktor er von 1965 bis 1972 war, begleiteten seine Arbeit als Komponist. Im Jahre 1971 uebernahm er als unmittelbarer Nachfolger Bernd Alois Zimmermanns eine Kompositionsklasse an der Musikhochschule in Koeln. Zu seinen Schuelern gehoeren u.a. Michael Denhoff, Thomas Blomenkamp, Volker Blumenthaler, Heiner Mueller-Adolphi. Zahlreiche Ehrungen, u.a. mehrfache Romstipendien der Deutschen Akademie Villa Massimo und der Duesseldorfer Robert-Schumann-Preis, waeren in einer ausfuehrlichen Biographie zu verzeichnen. Das umfangreiche Werkverzeichnis umfasst Werke so gut wie aller Gattungen, die des Musiktheaters ausgenommen. Hat er ueberhaupt einmal in diese Richtung gedacht, geplant?

    Den Schwerpunkt seines Workshops wird Professor Baur auf Musikbeispiele aus verschiedenen Schaffensepochen und auf Veroeffentlichungen zu speziellen musikalischen Themen, z.B. zum Thema "Musikalische Umweltverschmutzung", legen.

    Zahlreiche Musikbeispiele werden im Komponisten-Portrait vorgestellt und erlaeutert, um einen Einblick in das kompositorische Schaffen des Komponisten zu geben. Wie schon beim letzten Mal sollen einige Werke live aufgefuehrt werden. Es wird reichlich Gelegenheit zu Gespraechen und Diskussionen geboten. Die beiden Veranstaltungstage sind zwar aufeinander bezogen, doch koennen die Veranstaltungen beider Tage auch unabhaengig voneinander besucht werden.

    Verantwortlich fuer die Reihe der Komponisten-Portraits ist Prof. Dr. Eva-Maria Houben, Institut fuer Musik und ihre Didaktik, Ruf 0231-755-2971.

    Diese Medien-Information der Universitaet Dortmund kann von Agenturen, Presse- und Funk-Medien honorarfrei genutzt werden.

    Copyright: Pressestelle der Universitaet Dortmund, D 44221 Dortmund

    Ihr Ansprechpartner: Klaus Commer, Telefon: 0231-755-4811, Fax: 0231-755-4819, Mail: commer@verwaltung.uni-dortmund.de, Internet: http://www.uni-dortmund.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft
    überregional
    Es wurden keine Arten angegeben
    Deutsch


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