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26.03.2006 06:59

Neue Suchmaschine baltica-net setzt auf Qualität

Constanze Steinke Pressearbeit
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

    Universitätsbibliothek Greifswald lädt zum festlichen Online-Start ein

    Mit Hilfe eines neuen Informationsportals zur Baltikumsforschung können ab Dienstag, den 28. März 2006, wissenschaftlich relevante Informationen zu den Ländern Estland, Lettland und Litauen über das Internet aufgerufen werden. Innerhalb eines Jahres baute die Universität Greifswald die Plattform auf, die künftig unter der Adresse http://www.baltica-net.de erreichbar ist. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) förderte das Projekt "baltica-net - Virtuelle Fachbibliothek Kulturkreis Baltische Länder" unter anderem mit einer Startfinanzierung über 25.192,00 Euro. Anlässlich des Onlinegangs der neuen Homepage lädt die Universitätsbibliothek Greifwald zu einer Festveranstaltung mit anschließendem Empfang ein (siehe Programm). Medienvertreter sind zur Präsentation der neuen Internetseite recht herzlich eingeladen.

    "Mit baltica-net können wir einen Baustein zur Festigung des Ostseeraumschwerpunktes der Universität erbringen", freute sich der Direktor der Universitätsbibliothek, Dr. Peter Wolff. Ab sofort findet der Benutzer von baltica-net mit nur einem Klick sowohl Bücher und Zeitschriftenartikel als auch Internetquellen zu Themen mit baltischem Bezug. Dabei kann nicht nur in den Katalogen der Universitätsbibliothek Greifswald, sondern gleichzeitig in den Beständen der Projektpartner-Bibliotheken in Göttingen, München, Berlin, Marburg und dem Gemeinsamen Bibliotheksverbund (GBV) gesucht werden.

    Um zum Beispiel Volltexte oder Websites für eine Suche zugänglich zu machen, wählen wissenschaftliche Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Greifswald sowie Kooperationspartner in Göttingen, Marburg und München für baltica-net qualitativ hochwertige Internetquellen aus und erschließen diese durch Schlagworte und eine entsprechende Systematik. Diese zusätzlichen Daten helfen den Nutzern, wirklich relevante Informationen zu finden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Suchmaschinen setzt baltica-net damit auf Qualität statt Quantität.

    Für die Suche nach Zeitschriftenaufsätzen stellt baltica-net der Baltikumsforschung eine neue Informationsmöglichkeit zur Verfügung - eine spezielle Datenbank zu allen geisteswissenschaftlichen Themen. Dafür erschließt die Universitätsbibliothek Greifswald Inhaltsverzeichnisse von 85 baltikumsbezogenen Zeitschriften und macht die Aufsätze einzeln recherchierbar.

    Baltica-net ist die konsequente virtuelle Erweiterung der Sondersammlung "Baltische Länder", welche die Universitätsbibliothek Greifswald im Rahmen der durch die DFG unterstützten Sondersammelgebietsverteilung seit 1998 aufbaut. Die Bibliothek ist für die bundesweite Bereitstellung von wissenschaftlicher Literatur zu den baltischen Staaten verantwortlich. Inhaltlich richtet sich der Sammelschwerpunkt vor allem auf Literatur mit geistes- und sozialwissenschaftlichem Profil.

    PROGRAMM zur Festveranstaltung
    Online-Gang des Informationsportals zur Baltikumsforschung "baltica-net -
    Virtuelle Fachbibliothek Kulturkreis Baltische Länder"

    Wann?
    Dienstag, den 28. März 2006, um 15.00 Uhr

    Wo?
    Vortragssaal der Universitätsbibliothek
    Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 14 a, Greifswald

    Feierliche Eröffnung
    Dr. Peter Wolff, Direktor der Universitätsbibliothek Greifswald

    Grußwort
    Dr. Thomas Behrens, Kanzler der Universität Greifswald

    Neue Wege zur wissenschaftlichen Information - Das Projekt Virtuelle Fachbibliothek
    Kulturkreis Baltische Länder baltica-net
    Stefanie Bollin, Projektleiterin von baltica net

    Eröffnung des Portals und Präsentation der Virtuellen Fachbibliothek baltica-net
    Stefanie Bollin, Projektleiterin von baltica net

    Internetressourcen - Quantität versus Qualität
    Thorsten Filter, wissenschaftlicher Projektmitarbeiter

    Technisches Konzept von baltica-net
    Dr. Tim Hoffmann, technische Projektbetreuung

    Im Anschluss an das Programm findet ein kleiner Empfang statt.

    Universitätsbibliothek Greifswald
    Projektleiterin von baltica-net
    Stefanie Bollin
    Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 14 a, 17489 Greifswald
    T +49 3834 86-15 30
    F +49 3834 86-15 01
    E baltikum@uni-greifswald.de
    http://www.baltica-net.de
    http://www.ub.uni-greifswald.de
    http://www.uni-greifswald.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Philosophie / Ethik, Religion, Sprache / Literatur
    überregional
    Studium und Lehre, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


    Ein Klick auf die neue Internetseite und schon sind die virtuellen Türen zu qualitativ hochwertigen Informationen der Baltikumsforschung weit geöffnet.


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