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28.04.2006 13:45

Neue Mitglieder der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Gisela Lerch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

    Von Mai 2005 bis Mai 2006 wurden 14 Mitglieder in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften gewählt. Ihr gehören damit 156 Ordentliche und 49 entpflichtete Ordentliche Mitglieder, 70 Außerordentliche Mitglieder sowie ein Ehrenmitglied an, 23 Mitglieder sind Frauen. Die neuen Mitglieder werden am 5. Mai 2006 in der Wissenschaftlichen Sitzung zum Leibniztag der Akademie vorgestellt.

    Neu gewählt sind:

    Michael Borgolte
    Jg. 1948, Mittelalterliche Geschichte
    Leiter des Instituts für vergleichende Geschichte Europas im Mittelalter,
    Humboldt-Universität zu Berlin
    Geisteswissenschaftliche Klasse
    Ordentliches Mitglied

    Michael Borgolte hat Geschichte, Germanistik und Philosophie in Münster/Westfalen studiert, dort promoviert und sich in Freiburg/Br. mit einer verfassungsgeschichtlichen Schrift zum frühen Mittelalter habilitiert. 1991 nahm er den Ruf auf den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte I an der Humboldt-Universität zu Berlin an und baute Ende der 1990er Jahre hier das Institut für vergleichende Geschichte Europas im Mittelalter auf, das er bis heute leitet.
    Michael Borgoltes Forschungen prägten die deutsche und internationale Mediävistik nachhaltig und eröffneten der Geschichtswissenschaft wesentliche Perspektiven. Er versteht es als die Aufgabe der modernen Mediävistik, die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Prozesse, die heute Europa ebenso wie die Welt fundamental umgestalten, mit dem reichen Schatz historischer Erfahrungen kritisch zu begleiten.

    Johannes A. Buchmann
    Jg. 1953, Theoretische Informatik
    Vizepräsident der TU Darmstadt
    Technikwissenschaftliche Klasse
    Ordentliches Mitglied

    Johannes A. Buchmann hat in Köln Mathematik, Physik, Philosophie und Pädagogik studiert, legte 1979 die erste und 1984 die zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien ab. 1982 promovierte er in Köln mit einer Arbeit auf dem Gebiet der Zahlentheorie. Er habilitierte sich für das Fach Mathematik an der Universität Düsseldorf und folgte einem Ruf an die Universität des Saarlandes. Seit 1996 ist er Professor für Informatik an der TU Darmstadt, seit 2001 deren Vizepräsident. 1993 wurde er mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungs-gemeinschaft ausgezeichnet.
    Johannes A. Buchmann verfaßte weltweit beachtete Beiträge zu Problemen der algorithmischen Zahlentheorie und Kryptographie. Derzeit arbeitet er an der Entwicklung von Verfahren der Public-Key-Kryptographie, die gegen Angriffe mit Quantencomputern sicher sind.

    Erika Fischer-Lichte
    Jg. 1943, Theaterwissenschaft
    Professorin am Institut für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin
    Geisteswissenschaftliche Klasse
    Ordentliches Mitglied

    Erika Fischer-Lichte hat Theaterwissenschaft, Slavistik, Germanistik, Philosophie, Psychologie und Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin und an der Universität Hamburg studiert. 1972 promovierte sie an der FU in Slavistik. 1973 ging sie als Professorin ans Institut für deutsche Sprache und Literatur der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main, 1986 übernahm sie den Lehrstuhl für Allgemeine und vergleichende Literatur-wissenschaft der Universität Bayreuth, 1990 wechselte sie als Direktorin an das neu gegründete Institut für Theaterwissenschaft an der Universität Mainz. Seit 1996 ist sie Professorin des Instituts für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin.
    Erika Fischer-Lichtes umfangreiches Œuvre umfaßt die Kompetenzbereiche Philosophie im Sinne einer semiotisch fundierten Ästhetik, Theater- und Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte. Grundlegend für ihre Forschungen zu Theater und Kultur ist die Unterscheidung zwischen einer semiotischen und einer performativen Dimension.

    Dieter Grimm
    Jg. 1937, Rechtswissenschaft/Politikwissenschaft
    Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin
    Sozialwissenschaftliche Klasse
    Außerordentliches Mitglied

    Dieter Grimm studierte Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft in Frankfurt/Main, Freiburg und Berlin. Er promovierte 1971 in Frankfurt/Main. 1979 erfolgte hier die Habilitation im Fachbereich Rechtswissenschaft und im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften. 1979 bis 1999 wirkte er als Universitätsprofessor für Öffentliches Recht in Bielefeld. Zugleich war er von 1984 bis 1990 Direktor am dortigen Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF). Von 1987 bis 1999 war er Richter des Bundesverfassungsgerichts. Im Jahr 2000 folgte er dem Ruf als Universitätsprofessor für Öffentliches Recht an die Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2001 ist er Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin.
    Im Zentrum der wissenschaftlichen Forschung von Dieter Grimm steht das Verfassungsrecht, und zwar das deutsche wie das ausländische. Er verbindet die Arbeit am geltenden Recht mit theoretischen, historischen und sozialwissen-schaftlichen Forschungen.

    Ulrich Herbert
    Jg. 1951, Europäische Zeitgeschichte
    Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Geisteswissenschaftliche Klasse
    Ordentliches Mitglied

    Ulrich Herbert hat Geschichte, Germanistik und Volkskunde in Freiburg/Br. studiert, ist 1985 in Essen promoviert worden und hat sich 1992 an der FernUniversität Hagen habilitiert. Er leitete die Forschungsstelle für die Geschichte des Nationalsozialismus in Hamburg und ist seit 1995 Professor für Neuere und Neueste Geschichte in Freiburg. 2003/2004 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 1999 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, seit 2001 ist er Mitglied des Wissenschaftsrates.
    Ulrich Herbert forscht zur deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte der NS-Diktatur, ein weiterer auf der Geschichte der Migrationen und der ausländischen Arbeiter in Deutschland. In seinen Arbeiten praktiziert er eine spezifische Verbindung von Struktur-, Sozial- und Politikgeschichte, die aus den Quellen forscht.

    Karl-Heinz Kohl
    Jg. 1948, Ethnologie
    Professor für Historische Ethnologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main und Direktor des dortigen Frobenius-Instituts
    Geisteswissenschaftliche Klasse
    Ordentliches Mitglied

    Karl-Heinz Kohl hat Religionswissenschaft, Ethnologie, Geschichte und Philosophie in Erlangen und Berlin studiert. Er wurde 1980 an der Freien Universität Berlin promoviert und hat sich 1986 in Religionswissenschaft habilitiert. 1988 erfolgte seine Berufung auf den Lehrstuhl für Ethnologie der Universität Mainz. Seit 1996 ist er Professor für Historische Ethnologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Franfurt/Main und Leiter des dortigen Frobenius-Instituts. 2001/2002 lehrte er als Theodor-Heuss-Professor an der New School for Social Research, New York.
    Karl-Heinz Kohl versteht Ethnologie als Wissenschaft vom kulturell Fremden. Seine systematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen der vergleichenden Religionswissenschaft, der Religionsethnologie und der Geschichte der Ethnologie; seine regionalen Arbeitsgebiete sind Ost-Indonesien und der melanesische Raum.

    Gudrun Krämer
    Jg. 1953, Islamwissenschaft
    Professorin für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin
    Geisteswissenschaftliche Klasse
    Ordentliches Mitglied

    Gudrun Krämer hat Islamwissenschaft, Geschichte, Politikwissenschaft und Anglistik in Heidelberg, Bonn und Sussex (GB) studiert. 1981 promovierte sie, 1994 habilitierte sie sich an der Universität Hamburg im Fach Islamwissen-schaft. Von 1982 bis 1994 arbeitete sie als Nahost-Referentin an der Stiftung Wissenschaft und Politik in Ebenhausen bei München. Sie folgte 1994 dem Ruf auf die Professur für Islamwissenschaft an der Universität Bonn. 1996 übernahm sie den Lehrstuhl für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Beiräte im In- und Ausland, so des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und der französischen Forschungsinstitute im Vorderen Orient.
    Gudrun Krämer arbeitet zur Geschichte, Politik und Gesellschaft des Vorderen Orient, zu islamischen Bewegungen und islamischer politischer Theorie, häufig in vergleichender Perspektive, insbesondere auch zur westlichen Welt. Ihr besonderes Interesse richtet sich auf die Beziehungen zwischen Muslimen und Juden im Vorderen Orient.

    Ulrike Kuhlmann
    Jg. 1957, Bauwesen/Stahlbau, Holzbau und Verbundbau
    Professorin für Stahlbau, Holzbau und Verbundbau der Universität Stuttgart und Leiterin des Instituts für Konstruktion und Entwurf der dortigen Fakultät Bau- und Umweltingenieurswissenschaften
    Technikwissenschaftliche Klasse
    Ordentliches Mitglied

    Ulrike Kuhlmann hat Bauingenieurwesen in Bochum studiert, hier 1986 promoviert. Eine Gastprofessur führte sie anschließend an die ETH Lausanne, Schweiz. 1995 folgte sie dem Ruf auf die Professur für Stahlbau und Holzbau an der Universität Stuttgart. Sie ist zugleich Leiterin des Instituts für Konstruktion und Entwurf der dortigen Fakultät Bau- und Umweltingenieur-wissenschaften. Seit 1995 ist sie anerkannte Prüfingenieurin für Baustatik, für Metallbau und Holzbau. 1999 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande.
    Ulrike Kuhlmanns Untersuchungen haben wichtige Grundlagen für die Bemessung von Stahl- und Verbundkonstruktionen nach der Plastizitätstheorie gelegt. Sie befaßt sich mit experimentellen und theoretischen Untersuchungen von Verbundkonstruktionen, wie Brücken, Trägern und Decken. Maßgeblich ist ihr Beitrag zur Entwicklung eines neuen Lehrkonzepts einer entwurfsorientierten, werkstoffübergreifenden Lehre im konstruktiven Ingenieurbau.

    Axel Ockenfels
    Jg. 1969, Volkswirtschaftslehre
    Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität zu Köln und Direktor des dortigen Energiewirtschaftlichen Instituts und des Laboratoriums für Wirtschafts-forschung
    Sozialwissenschaftliche Klasse
    Außerordentliches Mitglied

    Axel Ockenfels hat in Bonn Volkswirtschaftslehre studiert, 1998 in Magdeburg promoviert und sich hier 2002 habilitiert. Im Juli 2003 folgte er dem Ruf auf die Professur für Wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität zu Köln. Er ist Direktor des dortigen Energiewirt¬schaftlichen Instituts und des Laboratoriums für Experimentelle Wirtschafts-forschung. 2005 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er ist seit 2005 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften.
    Axel Ockenfels beschäftigt sich mit dem Verhalten von Menschen in ökonomischen Ent-scheidungssituationen und mit dem Design moderner Marktinstitutionen. Mit seinen Forschungen leistet er sowohl einen Beitrag zur Grundlagenforschung als auch zur Optimierung und zum Design realer Märkte.

    Ernst Osterkamp
    Jg. 1950, Literaturwissenschaft
    Professor für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin
    Geisteswissenschaftliche Klasse
    Außerordentliches Mitglied

    Ernst Osterkamp hat Germanistik, Sozialwissenschaften und Philosophie in Münster studiert, 1977 promoviert und sich 1988 im Fach Deutsche Philologie habilitiert. Im November 1992 folgte er dem Ruf auf eine Professur für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er gehört dem Fachkollegium Literatur-, Theater-, Medienwissenschaften der Deutschen Forschungsgemeinschaft an und war 2004/2005 Mitglied der Strukturkommission zur Neustrukturierung der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen. Er ist seit 2003 ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.
    Ernst Osterkamps Forschungsschwerpunkte sind die Deutsche Literatur der Frühaufklärung, der Klassik und der Klassischen Moderne. Sein besonderes Interesse gilt den Wechselbeziehungen zwischen den Künsten; in seinen Forschungen schlägt er die Brücke von der Germanistik zur Komparatistik, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft.

    Hermann Parzinger
    Jg. 1959, Vor- und Frühgeschichte, Prähistorische Archäologie
    Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI)
    Geisteswissenschaftliche Klasse
    Ordentliches Mitglied

    Hermann Parzinger hat Vor- und Frühgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Provinzialrömische Archäologie in München, Saarbrücken und Ljubljana studiert und 1985 in München promoviert. 1991 erfolgte die Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1995 wurde er zum Gründungsdirektor der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Berlin berufen. Seit dieser Zeit leitet er Ausgrabungen in Türkisch-Thrakien, in der Russischen Föderation, in Kasachstan, in Uzbekistan, in Tadžikistan und im Iran. 2003 wurde er zum Präsidenten des DAI gewählt. 1998 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
    Hermann Parzingers wissenschaftliches Œuvre ist durch eine außerordentliche Breite der Interessen in geographischer und chronologischer Hinsicht gekennzeichnet. Seine Dissertation behandelt den mitteleuropäischen Raum in der Eisenzeit, die Habilitation widmet sich Südosteuropa und Vorderasien vom Neolithikum bis zur frühen Bronzezeit. Mitte der 1990er Jahre erweitert sich der Radius seines Wirkens weit nach Osten bis hin nach Südsibirien und Mittelasien.

    Klaus M. Schmidt
    Jg. 1961, Volkswirtschaftslehre
    Professor für Wirtschaftstheorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München
    Sozialwissenschaftliche Klasse
    Ordentliches Mitglied

    Klaus M. Schmidt hat Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Hamburg studiert, 1991 in Bonn promoviert und sich dort 1995 in Volkswirtschaftslehre habilitiert. Im selben Jahr wurde er zum Professor für Wirtschaftstheorie an die Universität München berufen. Klaus M. Schmidt ist Spezialist auf den Gebieten Spieltheorie und Vertragstheorie und deren Anwendungen. Seine Beiträge zur Theorie wiederholter Spiele mit unvoll-ständiger Information erlauben ein besseres Verständnis der Entstehung von Verhandlungsmacht. In den letzten Jahren hat er sich mit Fairness als Entscheidungsmotiv beschäftigt und versucht, "soziale" Präferenzen in die Spiel- und Vertragstheorie zu integrieren. Klaus M. Schmidt hat, gestützt auf experimentelle Befunde, gezeigt, daß sich menschliches Verhalten in kleinen Gruppen nur erklären läßt, wenn Fairneßmotive berücksichtigt werden.

    Stephan Seidlmayer
    Jg. 1957, Ägyptologie
    Leiter des Akademienvorhabens Altägyptisches Wörterbuch an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Akademieprofessor für Ägyptologie an der Freien Universität Berlin
    Geisteswissenschaftliche Klasse
    Ordentliches Mitglied

    Stephan Seidlmayer hat Ägyptologie, Klassische Archäologie und Alte Geschichte in Würzburg und Heidelberg studiert und 1986 in Heidelberg promoviert. 1994 habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin. 1998 wurde er als Arbeitsstellenleiter des Akademien-vorhabens Altägyptisches Wörterbuch an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eingesetzt. Seit 2003 ist er Leiter dieses Projekts und Akademieprofessor für Ägyptologie an der Freien Universität Berlin.
    Stephan Seidlmayer ist gleichermaßen Philologe und Archäologe. Er entwickelte das traditionsreiche Altägyptische Wörterbuch zu einem digitalen Corpus der altägyptischen Textüberlieferung. Seine umfängliche Publikationsliste dokumentiert überraschende Einsichten in die spezifische Andersartigkeit der ägyptischen Kultur.

    Martin Weber
    Jg. 1952, Betriebswirtschaftslehre/Bankwirtschaftslehre/Finanzwirtschaft
    Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Finanzwirtschaft, insbesondere Bankbetriebslehre an der Universität Mannheim
    Sozialwissenschaftliche Klasse
    Ordentliches Mitglied

    Martin Weber hat in Aachen Mathematik und Wirtschaftsmathematik studiert, dort 1981 promoviert und sich 1988 im Fach Betriebswirtschaftslehre habilitiert. Nach einjähriger Tätigkeit als Professor in Köln folgte er 1989 dem Ruf als Professor für Betriebswirtschaftslehre an die Universität Kiel. 1993 wechselte er an die Universität Mannheim auf eine Professur für Betriebswirtschafts-lehre, Finanzwirtschaft, insbesondere Bankbetriebslehre. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.
    Martin Weber's wissenschaftliches Interesse gilt der experimentellen Entscheidungsforschung und dem Behavioral Finance. Er gehört zu jenen Entscheidungsforschern in Deutschland, die die klassischen Annahmen in Frage stellen, auf denen die Finanzwirtschaft seit den fünfziger Jahren aufbaut.

    Pressekontakt:
    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
    Kommunikations- und Informationsreferat
    Gisela Lerch
    Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
    Tel.: 030/20370-657
    Fax: 030/20370-366
    E-Mail: glerch@bbaw.de


    Weitere Informationen:

    http://www.bbaw.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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