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05.05.2006 14:40

Dr. Georg Haindl initiiert einen "Augsburger Universitätspreis für Versöhnung und Völkerverständigung"

Klaus P. Prem Presse - Öffentlichkeitsarbeit - Information
Universität Augsburg

    Stiftung als Ausdruck enger Verbundenheit mit der "Friedensstadt Augsburg" und ihrer Universität
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    Aus Anlass seines 50. Geburtstags beabsichtigt Dr. Georg Haindl, einen "Augsburger Universitätspreis für Versöhnung und Völkerverständigung" zu stiften. Mit dem Preis sollen nach den Vorstellungen des Stifters Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich durch ihre Lebensleistung besondere Verdienste um die Versöhnung von Völkern, Volksgruppen und Glaubensgemeinschaften erworben haben.

    Der Preis - mit 10.000 Euro dotiert - soll erstmals im Jahr 2007 und dann im zweijährigen Turnus vergeben werden. Über die Vergabe entscheidet eine Jury, der neben dem Stifter der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Thomas Goppel, der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Paul Wengert, der Rektor der Universität Augsburg, Prof. Dr. Wilfried Bottke, und Herr Mieczyslaw Pemper, Ehrenbürger der Stadt und der Universität Augsburg, angehören werden.

    Die Universität Augsburg misst dem Anliegen von Dr. Haindl großes Gewicht bei und wird bei der Auswahl des Preisträgers und der Vergabe des Preises durch ihre Einrichtungen unterstützend tätig werden.

    Nach den Intentionen des Stifters steht der Preis im Dienste einer weiteren Förderung des Profils der Friedensstadt Augsburg und ihrer Universität. Den von ihm begrüßten und geteilten Willen Augsburgs, als "Stadt des Friedens" das Vermächtnis des Augsburger Religionsfriedens zeitgemäß zu pflegen und umzusetzen, sowie seine persönliche Faszination durch Menschen, die ihr Leben und Wirken oft unter großen Opfern und Risiken in den Dienst von Versöhnung und Völkerverständigung gestellt haben, nennt Haindl als das eine von zwei Motiven, die ihn zu dieser Stiftung bewogen haben.

    ENGE VERBUNDENHEIT MIT DER UNIVERSITÄT AUGSBURG

    Das andere Motiv sei seine enge Verbundenheit mit der Universität Augsburg. An ihr hat Haindl 1976 bis 1981 Wirtschaftswissenschaften studiert. Nach praktischer Tätigkeit hat er hier 1989 auch promoviert - 19 Jahre nach der Gründung dieser Universität, für die sein Vater Dr. Georg Karl Maria Haindl (1914 - 1970) in den 1960er Jahren als Vorsitzender des Schwäbischen Hochschulkuratoriums ein zentraler Wegbereiter war.

    IN DER TRADITION GROSSZÜGIGEN MÄZENATENTUMS

    Nachdem er der Universität Augsburg zu ihrem 35-jährigen Gründungsjubiläum im Gedenken an seinen Vater bereits eine neue Amtskette gestiftet hat, ist die Initiative für den "Augsburger Universitätspreis für Versöhnung und Völkerverständigung" ein weiterer Schritt, mit dem Dr. Georg Haindl sich in die Tradition des großzügigen Mäzenaten- und Förderertums seiner Familie zugunsten der Universität Augsburg einreiht. So hat die Haindl Papier GmbH & Co. KG bereits im Jahr 1999 aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens der Universität Augsburg 2,5 Millionen Euro zur Errichtung und dauerhaften Finanzierung einer Professur für Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Produktions- und Umweltmanagement gestiftet.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Philosophie / Ethik, Politik, Recht, Religion, Wirtschaft
    regional
    Organisatorisches, Personalia
    Deutsch


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